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Kanton Schwyz - Privatpersonen - Arbeit - Interinstitutionelle Zusammenarbeit

Interinstitutionelle Zusammenarbeit IIZ

Allgemeines

 
Was ist IIZ?

Interinstitutionelle Zusammenarbeit heisst Koordination von Komplexfällen.

Koordiniertes Miteinander im Dienst der betroffenen Menschen und koordinierte Bemühungen aller Institutionen, die Ausgliederung aus dem Erwerbs- und Gesellschaftsleben zu verhindern.

IIZ-Klienten sind grundsätzlich schwieriger zu vermitteln. Sie laufen Gefahr, in unseren Versicherungssystemen von einem zum anderen abgeschoben zu werden. Um das zu verhindern, wurde in den letzten Jahren im Kanton Schwyz zwischen Invalidenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Berufs- und Studienberatung, Pro Infirmis und Gemeindesozialdiensten eine Zusammenarbeit aufgebaut, die eine koordinierte Eingliederung ermöglicht. IIZ richtet sich dabei nach den Grundsätzen von Case Management.  Glossar_IIZ  [DOC, 60.0 KB]

 

An wen richtet sich IIZ?

Die Interinstitutionelle Zusammenarbeit des Kantons Schwyz dient Klienten (Infoblatt_IIZ  [DOC, 43.0 KB]) der Arbeitslosenversicherung, der Invalidenversicherung, der Sozialhilfe, der Berufs- und Studienberatung und der Pro Infirmis. Die nachfolgende Kriterienliste dient dabei zur Orientierung bei der Fallmeldung. Es müssen jedoch nicht zwangsläufig alle Kriterien erfüllt sein.

Der Klient, die Klientin
- verfügt über ein reales Eingliederungspotential in den Arbeitsmarkt.
ist bei mindestens zwei Institutionen angemeldet.
- ist nur bei einer Institution angemeldet, aber eine Anmeldung bei einer zweiten
  ist geplant / droht unmittelbar.
- findet sich mit den verschiedenen Institutionen nicht zurecht, bzw. ist mit den
  verschiedenen Anforderungen überfordert.
- ist mit einer Mehrfachproblematik konfrontiert, welche die Eingliederungschancen
  herabsetzt.
- kann sich auf eine enge Zusammenarbeit mit dem IIZ-Koordinator einstellen.

 

IIZ-Meldung

Anstatt einer direkten IIZ-Anmeldung können Mitarbeiter der IIZ-Partnerinstitutionen neu Fälle unbürokratisch telefonisch oder E-Mail  beim IIZ-Koordinator melden. Dies löst eine Vorabklärungsphase bei allen involvierten IIZ-Partnerinstitutionen aus, welche vom IIZ-Koordinator durchgeführt wird. Aufgrund des Resultats dieser obligatorischen Vorabklärungsphase wird in Zusammenarbeit mit den Institutionen entschieden, ob eine Anmeldung für IIZ sinnvoll ist und ein Case Management gestartet wird.

 

IIZ-Anmeldung durch Vollmacht

Wenn sich nach dieser Vorabklärungsphase der Klient oder die Klientin durch Ausfüllen der Einverständniserklärung [DOC, 51.0 KB] für den Datenaustausch für einen IIZ-Prozess bereiterklärt, gilt er oder sie formell als angemeldet. Das Ausfüllen einer IIZ-Anmeldung [DOC, 71.0 KB] durch die Institution erübrigt sich in den meisten Fällen.

 

Handlungsplan / Umsetzung

In der Folge erstellt der IIZ-Koordinator in Zusammenarbeit mit dem Klienten oder der Klientin und den zuständigen Vertretern der Institutionen (Fallteam) einen für alle verbindlichen Handlungsplan, worin festgehalten wird, wer was innerhalb welcher Zeitspanne erledigt.  Der IIZ-Koordinator überwacht danach die Umsetzung dieses Handlungsplanes und betreut und begleitet den Klienten während der Zeit der Umsetzung.

Abschluss 

Sobald die Ziele des Handlungsplanes erreicht sind, oder andere Umstände eintreten, welche einen weiteren IIZ-Prozess überflüssig machen, wird der Fall abgeschlossen und die Vollmacht für den Datenaustausch erlischt.  

Dokumente

Links

Holzsteg

Kontakt 

IIZ Koordinationsstelle
Kanton Schwyz
Postfach 53
6431 Schwyz
Kontakt

Tel: 041 819 04 20