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Kanton Schwyz - Privatpersonen - Bauen, Wohnen, Energie, Naturgefahren - Energie - Stromversorgung

Stromversorgung

Neue Bundesgesetzgebung zwecks Marktöffnung

Mit dem neuen Bundesgesetz über die Stromversorgung (StromVG,SR 734.7, in Kraft seit 1. Januar 2008) ändert sich die Lage grundlegend. Bisher hatten die Elektrizitätsversorgungs-unternehmen (EVU) eine Monopolstellung. Das StromVG schafft die Voraussetzungen für eine schrittweise Öffnung des schweizerischen Strommarktes. In einer ersten Etappe sind nun Endverbraucher mit einem Jahresverbrauch von über  100'000 Kilowattstunden je Verbrauchs-stätte seit dem 1. Januar 2009 berechtigt, ihren Stromanbieter frei zu wählen. Der zweite Schritt, der alle Endverbraucher betrifft, wird erst noch mittels Bundesbeschluss entschieden.

Zuteilung der Netzgebiete als Aufgabe des Kantons

Der Kanton ist zuständig, die Netzgebiete zu bezeichnen und zuzuteilen, um eine flächendeckende Grundversorgung mit Elektrizität zu gewährleisten. Der Regierungsrat hat die in seinem Zuständigkeitsbereich liegenden Netzebenen den interessierten Netzbetreibern zugeteilt. Die Zuteilung erfolgte unter der Berücksichtigung der bestehenden Eigentumsverhältnisse und gültigen Konzessionen. Sie entspricht weitgehend dem heutigen Stand. Die Netzbetreiber sind verpflichtet, in ihrem Netzgebiet alle Endverbraucher innerhalb der Bauzone, ganzjährig bewohnte Liegenschaften und Siedlungen ausserhalb der Bauzone sowie Elektrizitätserzeuger an das Stromnetz anzuschliessen. Die Zuteilung der Netzgebiete ist in einem öffentlichen Kataster publiziert (Geoportal unter www.geo.sz.ch).

(VzStromVG, SRSZ 420.410)

Medienmitteilung

Änderung eines Netzgebietes

Ändern sich in Bezug auf Eigentum und Betrieb künftige die Verhältnisse in einem Netzgebiet, so ist dies der zuständigen kantonalen Energiefachstelle mitzuteilen. Der Regierungsrat prüft die neue Sachlage und eine allfällige Neuzuteilung.