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ICT-Support

Wer mit Computern arbeitet, weiss, dass sie keineswegs „auf Knopfdruck“ funktionieren, sondern bei Installation und Betrieb oft viel Arbeit machen. Dies gilt insbesondere auch im schulischen Umfeld. Jede Schule, welche über eine ICT-Infrastruktur verfügt und diese nachhaltig pflegen und nutzen möchte, muss darum auch deren Support und die Betreuung der Computernutzer regeln.
Dem technischen Support und der pädagogisch-didaktischen Betreuung kommen beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) in der Schule eine entscheidende Bedeutung zu. Ein funktionierendes Supportsystem ist eine Grundvoraussetzung für den Einsatz von Computern in der Schule. Die Erfahrung zeigt, dass sich ohne Support rasch Frustrationen breit machen und die teure ICT-Infrastruktur auf Grund geringfügiger Probleme ungenutzt bleibt. Dies gilt es mit einem gut organisierten und fair entschädigten Support zu verhindern.

Leitideen zur Organisation des Supports von Computern

Der Erziehungsrat hat darum bereits im Jahr 2003 Empfehlungen zum Support von Computern an der Volksschule herausgegeben, vgl.  Empfehlungen für den Support von Computern an der Volksschule im Kanton Schwyz [PDF, 229 KB]

  • Lehrpersonen sollen an ihren Schulen nur den First-Level-Support übernehmen. Komplexere Aufgaben (z.B. Netzwerkkonfiguration) sind Experten zu überlassen.
  • Jedes Schulhaus mit einer ICT-Infrastruktur hat einen ICT-Verantwortlichen (und Stellvertreter) vor Ort. Bei grösseren Schulträgern bilden diese ein ICT-Supporterteam.
  • Es wird allen Schulen empfohlen, zusätzlich zum technischen Support Lehrpersonen zur Thematik der Integration von ICT im Unterricht zu qualifizieren und sie als pädagogisch-didaktische Betreuungspersonen einzusetzen.
  • Den Schulträgern wird empfohlen, für den Support ein detailliertes Pflichtenheft zu definieren und ihre technischen Supporter und pädagogisch-didaktischen Betreuungspersonen zur Arbeitszeitprotokollierung anzuhalten.
  • Für die Bemessung der Anzahl zur Verfügung zu stellenden Lektionen für Support und Betreuungsaufgaben im ICT-Bereich sind mehrere Faktoren zu beachten. Neben dem zeitlichen Aufwand und dem Umfang des Auftrages gilt es, die dafür nötigen spezifischen Kenntnisse und die Bedeutung der Aufgabe für den allgemeinen Schulbetrieb zu berücksichtigen.
  • Erfahrungswerte zeigen, dass von einem durchschnittlichen technischen Supportaufwand (bei einer intakten und vollständig ausgerüsteten ICT-Infrastruktur) zwischen fünf und sechs Stunden pro Computer und Jahr ausgegangen werden muss. Dementsprechend ist damit zu rechnen, dass für ca. zwölf Computer eine Lektion aus dem Schulbetriebspool benötigt wird.
  • Der technische Support von einem oder wenigen Computer(n) (im Lehrerinnen- und Lehrerzimmer) soll im Rahmen des beruflichen Auftrages unentgeltlich übernommen werden. Die Entlastung mit Schulbetriebspool-Lektionen ist erst ab ca. sechs zu betreuenden Computern gerechtfertigt.
  • Da der technische Supportbedarf nicht linear mit der Anzahl Geräte steigt, ist ab fünfzig Computern von einer maximalen Entlastung von vier Lektionen pro Schulhaus auszugehen.
  • Die pädagogisch-didaktischen ICT-Betreuungspersonen sind mit einer Lektion aus dem Schulbetriebspool zu entlasten. In Schulhäusern mit mehr als zwölf Klassen sind dafür zwei Lektionen vorzusehen.
  • Allgemein gilt es, den Aufwand für den Support der Geräte durch versch. technische Massnahmen (Standardisierung der Geräte, Fernwartung, Datensicherung, Wiederherstellungs-Lösungen, Softwareverteilung, usw.) möglichst gering zu halten.
  • Die Schulträger werden angehalten, vermehrt Kooperationsmöglichkeiten zu prüfen, um Synergien zu nutzen und den Supportaufwand zu reduzieren.