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Kanton Schwyz - Privatpersonen - Bildung, Schulen, Sport - Volksschulen - Unterricht - ICT - ICT-Lehrplan

ICT-Lehrplan

Einsatz von Notebooks im UnterrichtSeit dem Schuljahr 2008/2009 ist der ICT-Lehrplan (ICT an der Volksschule  [PDF, 329 KB]) in Kraft.
Dieser definiert nicht nur die Lernziele im Fach und Wahlfach "Informatik" auf der Sekundarstufe I, sondern macht auch Vorgaben für den Einsatz von Computern und Internet im Unterricht auf der Primar- und Sekundarstufe I. ICT (Informations- und Kommunikationstechnologien) sollen als Werkzeug und Hilfsmittel zur Unterstützung von Lernprozessen, zur Gestaltung von kreativen und konstruktiven Arbeiten, zur Informationssuche und zur Kommunikation und Kooperation im Unterricht genutzt werden. Zugleich sollen sich die Schülerinnen und Schüler mit den neuen Medien auch im medienpädagogischen Sinne auseinandersetzen, um eine umfassende Medienkompetenz aufzubauen.

Integrierter ICT-Einsatz in allen Fächern (Primar- und Sekundarstufe I)

Auf der Primarstufe sollen Computer im integrierten Sinne als Lernhilfen und als Werkzeuge für eigene Arbeiten im Unterricht eingesetzt werden. Primarschülerinnen und -schüler sollen noch nicht gezielt in der Bedienung von Programmen geschult werden, sondern mit Hilfe des Computers ihre Lernziele in den verschiedenen Fächern besser erreichen.
Wenngleich der Computer mehr ein Lern-, Übungs- und Kommunikationsinstrument als ein Unterrichtsgegenstand ist, so sollen sich die Schülerinnen und Schüler doch auch im Rahmen des „Mensch und Umwelt“- oder des Deutsch-Unterrichts mit den grundlegenden Begriffen rund um den Computer und mit medienpädagogischen Fragen auseinandersetzen, wie dies bereits heute in den entsprechenden Lehrplänen gefordert wird.

Auf der Sekundarstufe I sollen die Schülerinnen und Schüler die erlernten ICT-Fähigkeiten in (fast) allen Fächern anwenden und umsetzen können, z.B. Texte im Deutsch mit einem Textverarbeitungsprogramm erfassen und gestalten, in der Mathematik mit einem Tabellenkalkulationsprogramm Zahlen berechnen und darstellen, in den Fremdsprachen mit Vokabeltrainer-Lernprogrammen die Wörter üben und Texte übersetzen, gezielt zu einem Thema im Internet recherchieren und die gefundenen Texte zu einem Vortrag inkl. Präsentation weiterverarbeiten usw.

Das Fach "Informatik" auf der Sekundarstufe I

Auf der Sekundarstufe I werden im Fach "Informatik" das Zehnfinger-Tastaturschreiben (7. Klasse) und versch. ICT-Anwendungskompetenzen (wie z.B. Textverarbeitung) systematisch vermittelt. Diese Kompetenzen müssen aber unbedingt in den anderen Fächern angewandt und vertieft werden. Die Vermittlung und das Einüben von informationstechnischen Kompetenzen darf sich nicht auf den Informatikunterricht beschränken.
Neben technischen Fähigkeiten gilt es, die Medienkompetenz der Jugendlichen in einem umfassenderen Sinne zu fördern, indem sich die Jugendlichen mit verschiedenen Fragen zur Nutzung und Wirkung der Informations- und Kommunikationstechnologien auseinandersetzen. Sie sollen beispielsweise Möglichkeiten kennen lernen, wie man Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen kann. Sie sollen den Stellenwert der ICT in der Arbeits- und Berufswelt wie auch verschiedene Auswirkungen der ICT auf unser Leben erkennen.

Mittelfristig soll das Fach „Informatik“ auf der Sekundarstufe I in Richtung einer umfassenden „Medienbildung“ neu ausgerichtet werden, wie dies der Erziehungsrat anlässlich seiner Sitzung vom 30. November 2012 beschlossen hat. (ERB vom 30. Nov. 2012  [PDF]).

Lehr- und Lernmittel zum ICT-Einsatz

Unterrichtsmaterial zum ICT-Lehrplan finden Sie auf dem Zentralschweizer Bildungsserver ZEBIS unter der lehrplanbasierten Navigation.
Hier finden Sie auch eine Reihe von empfohlenen Lernmittel.