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Kanton Schwyz - Privatpersonen - Wald, Jagd, Fischerei - Jagd, Fischerei - Jagd - Jagdbanngebiete

Jagdbanngebiete

Im Rahmen der eidgenössischen Gesetzesrevision für den Artenschutz wurden 1875 grosse Banngebiete ausgeschieden. Im Kanton Schwyz wurden die schon bestehenden Jagdbanngebiete Mythen und Silbern-Jägern-Bödmeren in eidgenössische Jagdbanngebiete überführt.

Verordnung Jagdbanngebiete

Steinböcke.jpgHeute geht es in Jagdbanngebieten nicht mehr vornehmlich darum, das Schalenwild vor der Übernutzung durch den Menschen, oder gar vor Wilderei zu schützen. Jagdbanngebiete sind heute in erster Linie zu Wildvorranggebieten geworden, in denen dem Lebensraum- und Artenschutz eine besondere Bedeutung zukommt. Sie sollen die wertvollen Ökosysteme in unserer dicht genutzten Landschaft vor zu grossen Beeinträchtigungen und Störungen schützen.
Es gibt integral und/oder partiell geschützte Jagdbanngebiete oder Teile davon. In integral geschützten Gebieten können Regulierungsmassnahmen nur in Ausnahmefällen angeordnet werden. In partiell geschützten Gebieten, können Rehe, Gämsen, Rothirschen und Wildschweine regelmässig reguliert oder auch reduziert werden.

Zielsetzungen

  • Erhaltung des Gebietes als vielfältigen Lebensraum für wildlebende Säugetiere und Vögel
  • Erhaltung der an die Verhältnisse angepassten Bestände von Gämsen und Rehen
  • Schutz der Tiere vor Störungen

Allgemeine Informationen über die Eidgenössische Jagdbanngebiete


Schwyzer Jagdbanngebiete

   

Eidgenössisches Jagdbanngebiet Mythen

Die beiden Kalkblöcke des Kleinen und Grossen Mythen ragen aus dem Flyschgebiet zwischen Schwyz und Alpthal heraus und dominieren das kleine Schutzgebiet, das im Südwesten bis nach Schwyz hinunterreicht. Gemessen an der geringen Ausdehnung weist es eine beeindruckende Vielfalt an Lebensräumen auf. Das gesamte Gebiet ist integral geschützt. Flyer  [PDF, 293 KB]

   

Eidgenössisches Jagdbanngebiet Silbern-Jägern-Bödmeren

Das Schutzgebiet liegt in der grössten Karstlandschaft der Schweiz zwischen dem Jegerstock und dem Pragelpass. Es umfasst im Nordwestteil den Bödmerenwald, eines der letzten Urwaldreservate der Schweiz. Der Rest des Gebietes besteht aus weiten, steinigen Karstfeldern und Felshalden, die jedoch eine grosse Vielfalt an verschiedenen Lebensräumen aufweisen.

  • Das Banngebiet umfasst einen integral und einen partiell geschützten Teil.
  • Das Variantenskifahren ausserhalb der markierten Routen ist verboten.