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Impfungen

Allgemeines

Impfungen sind vorbeugende Massnahmen, die verschiedene Infektionskrankheiten mit gefährlichen Auswirkungen und deren Ausbreitung verhindern können.

Impfungen werden in der Regel gut vertragen. Rötungen an der Impfstelle und milde Allgemeinreaktionen können vorkommen. Schwerere Impfreaktionen sind sehr selten.

Empfohlene Impfungen

Der Kanton Schwyz richtet sich nach dem Schweizerischen Impfplan, der regelmässig von Experten überprüft und an die aktuelle Lage angepasst wird.

Genaueres zum Schweizerischen Impfplan und den impfverhütbaren Krankheiten finden Sie unter: BAG - Impfinformation.

Masern

Masern sind nicht immer harmlos

Die Masern sind eine hoch ansteckende Infektionskrankheit. Erkrankte Kinder genesen meistens innert zehn Tagen, aber Masern können auch zu schweren Komplikationen, bleibenden Behinderungen und sehr selten zum Tod führen.
In der Schweiz kommt es immer wieder zu Epidemien, zuletzt 2013.
Die Masern sind durch zwei Impfungen vermeidbar. Weltweit sind die Masern-Todesfälle dank Impfungen in den letzten 10 Jahren von 733‘000 auf 164‘000 zurückgegangen – Impfen nützt. 

HPV-Gebärmutterhalskrebs

HPV-Gebärmutterhalskrebs: Vorbeugen durch Impfen – Das kantonale HPV-Impfprogramm

Seit 2008 läuft im Kanton Schwyz das kantonale Impfprogramm gegen humane Papillomaviren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs verursachen können. Im Rahmen kantonaler Impfprogramme entstehen für die Geimpften keine Kosten. Mit der Umsetzung der kantonalen Programme kann sichergestellt werden, dass alle Mädchen und Jungen ab 11 Jahren Zugang zur Impfung erhalten. Bei einer hohen Durchimpfung lassen sich gemäss Information des BAG von 2008 mit der sicheren und wirksamen HPV-Impfung jedes Jahr rund 160 Fälle von Gebärmutterhalskrebs und 50 Todesfälle sowie rund 2000 chirurgische Eingriffe wegen Krebsvorstufen verhindern.

In einer im Juni 2011 in der angesehenen britischen Medizin-Fachzeitschrift ,The Lancet' veröffentlichte wissenschaftliche Studie zeigten australische Wissenschaftler, dass die Impfung die Häufigkeit von Krebsvorstufen am Gebärmutterhals bei Frauen unter 18 Jahren bereits nach zwei Jahren um 38 Prozent reduzierte.

Impfungen durch den Schulgesundheitsdienst

Von den empfohlenen Basisimpfungen werden den Kindern durch den Schulgesundheitsdienst folgende Impfungen verabreicht, sofern die Eltern einverstanden sind:

  • Kinderlähmung
  • Diphtherie-Tetanus-Keuchhusten (Kombinationsimpfung)
  • Masern-Mumps-Röteln (Kombinationsimpfung)

Nähere Angaben finden Sie unter Aufgaben des Schulgesundheitsdienstes  


  

Dokumente

Informationen des Schulgesundheitsdienstes

Links

 masern_impfung_2011.jpg

  • Gesetze, Richtlinien

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