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Kanton Schwyz - Privatpersonen - Steuern - Quellensteuer - Wegleitung (bis 31.12.2013) - Besondere Verfahrensbestimmungen

Besondere Verfahrensbestimmungen

Auskunftspflicht

Die Steuerpflichtigen und die Schuldner der steuerbaren Leistungen müssen den zuständigen Steuerbehörden auf Verlangen über die für die Erhebung der Quellensteuer massgebenden Verhältnisse mündlich oder schriftlich Auskunft erteilen. Die gleiche Auskunftspflicht obliegt den Steuerpflichtigen gegenüber den Schuldnern der steuer baren Leistungen (§ 156 StG).

Verfügungen

Sind die steuerpflichtige Person oder der Schuldner der steuerbaren Leistung mit dem Quellensteuerabzug nicht einverstanden, können sie bis Ende März des auf die Fälligkeit der Leistung folgenden Kalenderjahres von der kantonalen Steuerverwaltung eine anfechtbare Verfügung über Bestand und Umfang der Steuerpflicht verlangen (§ 157 Abs. 1 StG). Die Schuldner der steuerbaren Leistungen bleiben bis zum rechtskräftigen Entscheid zum Steuerabzug verpflichtet (§ 157 Abs. 2 StG).

Das Verfahren betreffend Rückerstattungsgesuche, insbesondere hinsichtlich Kirchensteuer und individueller Abzüge, richtet sich nach §StG. Eine Verfügung ergeht nur, wenn der Abzug umstritten ist (§ 24 Abs. 1 kQStV).

Einsprache

Gegen eine Verfügung über die Quellensteuer können die Betroffenen Einsprache nach § 151 erheben (§ 159 StG).