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Kanton Schwyz - Privatpersonen - Steuern - Quellensteuer - Tarife / Wegleitung - Tarifeinstufung

Tarifeinstufung

Die Quellensteuern werden aufgrund der für das ganze Kantonsgebiet gültigen Monatstarife A C (§ 4 Abs. 1 kQStV) sowie D (§ 89 Abs. 2 StG und § 4 Abs. 2 kQStV) erhoben. Eine Veränderung der Zahl der Kinderabzüge ist von der betreffenden Lohnperiode an, eine Zivilstands- oder Konfessionsänderung ab Folgemonat zu berücksichtigen. Die Tarifeinstufung richtet sich nach der nachfolgenden Übersicht:
 
 Tarif A* Für ledige, tatsächlich oder rechtlich getrennt lebende, geschiedene und verwitwete Steuerpflichtige sowie für ebensolche, die Kinderzulagen erhalten.
 Tarif B* Für verheiratete, in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe lebende Alleinverdiener unter Berücksichtigung der zulageberechtigten Kinder.
 Tarif C* Für verheiratete, in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe lebende Ehegatten, die beide hauptberuflich in der Schweiz erwerbstätig sind unter Berücksichtigung der zulageberechtigten Kinder. Die Ehefrau wird i.d.R. mit Tarif C besteuert, die Kinder beim Ehemann berücksichtigt.
 Tarif D**    Sondertarif für geringfügige (Neben-) Erwerbseinkünfte (wöchentliche Arbeitszeit weniger als 15 Stunden, monatliches Bruttoeinkommen weniger als 2 000 Franken) sowie Ersatzeinkünfte, die von Versicherungseinrichtungen direkt der versicherten Person ausgerichtet werden, die sich jedoch nicht nach Massgabe des versicherten Verdienstes berechnen bzw. die neben ein allfälliges Erwerbseinkommen treten können; die Steuer beträgt (inkl. direkte Bundessteuer) 10 %.
 * bei hauptberuflicher Erwerbstätigkeit und (teilweise) bei Ersatzeinkünften; der Quellensteuerabzug erfolgt auf Grund von Tarifen mit Kirchensteuer (für Angehörige der römisch-katholischen oder evangelisch-reformierten Konfession) und ohne Kirchensteuer (Angehörige anderer Konfessionen).
 ** bei geringfügigen (Neben-) Erwerbs- und gewissen Ersatzeinkünften; der Nebenerwerbstarif gemäss § 89 Abs. 2 Bst. a StG wird angewendet, wenn die wöchentliche Arbeitszeit weniger als 15 Stunden und das monatliche Bruttoeinkommen weniger als Fr. 2 000 beträgt (§ 4 Abs. 2 kQStV).

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