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Nordamerikanische Goldruten – Gelbes Meer

>> Verboten gemäss Freisetzungsverordnung

Die Kanadische und Spätblühende Goldrute stammen aus Nordamerika und wurden in Europa in Gärten und als Bienenweide gepflanzt. Sie sind mehrjährig, werden bis 2.5 Meter hoch und bilden Blütenrispen mit vielen gelben Blüten. Goldruten verbreiten sich über Flugsamen – pro Spross bis 20'000 Stück – und durch unterirdische Ausläufer. Pro Quadratmeter können über 300 Pflanzen wachsen. Die Pflanzen sind licht- und wärmebedürftig und wachsen in Naturschutzgebieten, an Strassen- und Bahnböschungen, Gärten, Wegrändern, Kiesgruben usw.

 

Problematik

In schützenswerten Pflanzenbeständen wird durch das Eindringen der überaus konkurrenzstarken Goldruten die natürliche Artenzusammensetzung gestört. Da sie dichte Bestände bildet, verdrängt sie vor allem in Naturschutzgebieten und an Strassen- und Bahnböschungen lichtliebende Pflanzenarten.

Bekämpfung

Einzelne Pflanzen sollen vor der Samenreife bei feuchtem Boden mit den Wurzeln ausgerissen werden. Das Pflanzenmaterial ist in der Kehrichtverbrennung zu entsorgen.

Grosse Bestände sollen nach Möglichkeit zweimal pro Jahr – im Juni und Herbst – vor der Blüte tief gemäht werden. Dadurch werden die Pflanzen geschwächt und das Absamen verhindert. Gemähtes Pflanzenmaterial ohne Wurzelteile oder Samen kann kompostiert werden. Falls nur ein Schnitt möglich ist, soll dieser vor der Samenreife (Ende Juli) erfolgen. Da bereits einzelne kleine Wurzelbruchstücke zu einer neuen Pflanze heranwachsen können, müssen die Wurzeln in die Kehrichtverbrennung gegeben werden.

Da neue Bestände meist an Stellen mit barem Boden entstehen, sollen diese mit einheimischen Arten begrünt werden.


 

 

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf dem Merkblatt zur Kanadischen Goldrute oder auf dem Merkblatt zur Späten Goldrute von Info Flora.

 

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