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Riesenbärenklau – heimtückischer Riese

>> Verboten gemäss Freisetzungsverordnung

Der Riesenbärenklau stammt aus dem Kaukasus und wurde in Europa in Gärten und als Bienenweide gepflanzt. Er ist zweijährig, blüht erst im zweiten Jahr und kann dann über 4 Meter gross werden. Der einheimische Wiesen-Bärenklau wird im Gegensatz dazu höchstens 1.5 Meter hoch. Der Riesenbärenklau produziert bis 10'000 Samen. So breitet er sich vor allem entlang von Gewässern und Waldrändern aus, kommt jedoch auch in Parkanlagen, auf Schuttplätzen und in Gärten vor.




 

Problematik

Der Riesenbärenklau birgt eine grosse Gefahr. Gerät Saft dieser Pflanze auf die Haut, so können durch die Einwirkung von Sonnenlicht schwere Verbrennungen mit grossen Blasen und entsprechenden Narben entstehen.

Bekämpfung

Bei der Bekämpfung sind lange, geschlossene Kleidung, Handschuhe und Schutzbrille unerlässlich! Die Arbeiten sollten prinzipiell nur an bewölkten Tagen oder nach Sonnenuntergang ausgeführt werden.

Der Wurzelstock dieser Pflanzen soll mindestens 15 cm unter der Bodenoberfläche abgestochen werden. Wird die Pflanze an der Bodenoberfläche abgeschnitten, so kann sie wieder austreiben. Das Pflanzenmaterial ist verpackt der Kehrichtabfuhr mitzugeben. Blühen die Pflanzen bereits, so müssen die Blütenstände vor dem Versamen abgeschnitten und mit der Kehrichtabfuhr entsorgt werden. Im Ausnahmefall können grosse Bestände auch gemäht werden. Allerdings verschwindet der Riesenbärenklau so nicht. Bei grösseren Beständen, wenn ein Abstechen der Wurzeln nicht mehr möglich ist, müssen die Samenstände der verblühten Pflanzen ca. im Juli vor dem Versamen abgeschnitten und vernichtet werden. Nach der Entfernung der Pflanzen soll der offene Boden mit einheimischen Arten begrünt werden. Zudem sind regelmässig Kontrollen durchzuführen, so dass ein Wiederaufkommen verhindert werden kann.

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Weitere Informationen finden Sie auf dem Merkblatt zum Riesenbärenklau von Info Flora.

 

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