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Essigbaum – leuchtend rote Kerzen

>> Verboten gemäss Freisetzungsverordnung

Als Ziergehölz wurde der aus Nordamerika stammende Essigbaum wegen seiner attraktiven Herbstfärbung der Blätter in Gärten gepflanzt. Er wird bis 8 Meter hoch. Besonders auffällig sind die roten Blütenkolben. Der Essigbaum breitet sich vor allem durch Wurzelausläufer entlang von Strassen, Bahndämmen, Bächen und in Kiesgruben an sonnigen Lagen aus und kann dichte Bestände bilden, die kaum mehr Licht für andere Pflanzen mehr durchlassen.

 

Problematik

Der Essigbaum kann durch mit Wurzeln verunreinigte Gartenerde verbreitet werden und dichte Bestände bilden sowie die einheimischen Pflanzen verdrängen. Sein Pflanzensaft ist bei Einnahme schwach giftig und kann Haut- und Augenentzündungen verursachen.

Bekämpfung

Kleinere Einzelpflanzen müssen ausgerissen oder ausgegraben werden. Das Pflanzenmaterial und die Erde mit Wurzelausläufern muss verbrannt werden. Grössere Sträucher und Bäume dürfen nicht gefällt werden, da sie sonst massiv Wurzelsprossen austreiben und einen dichten Wald bilden können. Die Bäume sollen auf 90% des Stammumfanges geringelt werden und nach zwei bis drei Jahren noch der Rest. So stirbt der Baum langsam ab und treibt nicht mehr aus. Eine regelmässige Nachkontrolle ist wichtig.

Achtung: Geringelte Bäume sind nicht mehr stabil und können ein Sicherheitsrisiko darstellen.

 

 

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf dem Merkblatt zum Essigbaum von Info Flora.

 

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