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Götterbaum – Zwillingsbruder des Essigbaums

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Der aus China und dem Norden Koreas stammende Götterbaum wurde als Zierbaum in Europa eingeführt. Der dem Essigbaum ähnliche Götterbaum wird bis 30 Meter hoch und ist tolerant gegenüber Salz, Trockenheit und Luftschadstoffen. Er verbreitet sich in städtischen und stadtnahen Gebieten wie Schuttstellen, Bahnanlagen, Industrieareale oder Gartenanlagen.

 

Problematik

Der Götterbaum kann sich durch rasches Wachstum lokal stark ausbreiten. Durch dichte beschattete Bestände werden einheimische Arten in ihrem Wachstum gehemmt oder gar verdrängt. Die Früchte können durch den Wind verteilt werden und führen damit rasch zu neuen Standorten. Rinde und Blätter können starke allergische Hautreizungen hervorrufen.

Bekämpfung

Kleinere Einzelpflanzen müssen ausgerissen oder ausgegraben werden. Das Pflanzenmaterial und die Erde mit Wurzelausläufern muss verbrannt werden. Die Bekämpfung grösserer Sträucher und Bäume ist sehr schwierig, da es nach dem absägen zu starken Stockausschlägen kommt. Die Bäume sollen wie der Essigbaum auf 90% des Stammumfanges geringelt werden und nach zwei bis drei Jahren noch der Rest. So stirbt der Baum langsam ab und treibt nicht mehr aus. Eine regelmässige Nachkontrolle ist wichtig.

Achtung: Geringelte Bäume sind nicht mehr stabil und können ein Sicherheitsrisiko darstellen.


Weitere Informationen finden Sie auf dem Merkblatt zum Götterbaum von Info Flora.

 

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