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Kirschlorbeer – von der Hecke in den Wald

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Dieser immergrüne Strauch oder Baum stammt ursprünglich aus Kleinasien und ist eine der häufigsten Heckenpflanzen. Die zahlreichen Früchte werden von Vögeln verzehrt und damit die Samen verbreitet. Die Pflanze kann durch Stockausschläge rasch wieder austreiben. Der Kirschlorbeer besiedelt Waldränder, Hecken und Waldlichtung und erträgt schattige als auch sonnige Standorte.

 

Problematik

Der Kirschlorbeer kann durch sein dichtes Blattwerk die natürliche Waldverjünung behindern und verdrängt mit dieser starken Beschattung den Unterwuchs. Zudem ist die gesamte Pflanze – mit Ausnahme des Fruchtfleisches der schwarzen Beeren – sehr giftig.

Bekämpfung

Kleine Jungpflanzen müssen ausgerissen oder ausgegraben werden. Die Bekämpfung grösserer Sträucher und Bäume ist schwierig, da es nach dem absägen zu starken Stockausschlägen kommt. Kontrollen und nachfolgende Ausreisskampagnen bleiben notwendig. Das Pflanzenmaterial muss richtig entsorgt werden. Es kann in einer professionell geführten Vergärungsanlage entsorgt werden (kein Gartenkompost). Ist dies nicht möglich bleibt nur die Kehrichtverbrennung.

 

 

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf dem Merkblatt zum Götterbaum von Info Flora.

 

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