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Kanton Schwyz - Behörden - Umwelt, Natur, Landschaft - Umweltschutz - Lärm - Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen

Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen

In Zeiten des sogenannten Klimawandels und der Energiewende werden vermehrt in Gewerbe- als auch Wohnhäusern Lüftungs-, Klima- und neue Heizungsanlagen betrieben. Mit zunehmender Bebauungsdichte können deren Betrieb störende Lärmimmissionen verursachen. Gerade Luft-Wärmepumpen werden häufig in mehrheitlich ruhigen Wohngebieten installiert. Daher sind die Lärmimmissionen – unabhängig ob eine Luft-Wärmepumpe innen oder aussen aufgestellt wird – zu beurteilen.

Lärmbeurteilung mit Baugesuch

Für den Betrieb einer Wärmepumpe ist der Standortgemeinde ein Baugesuch mit den erforderlichen Formularen und einem Situations- und Grundrissplan einzureichen. Zusätzlich ist der Lärmschutznachweis des Cercle Bruits für die nächstgelegenen lärmempfindlichen Räume sowie unbebauten Bauparzellen auszufüllen. Der Lärmschutznachweis basiert auf dem "Faktenblatt „Lärmtechnische Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen". Die im Lärmschutznachweis verwendeten Schallpegel der Wärmepumpe sind zu belegen.

Lärmmindernde Massnahmen für Luft-/Wasser-Wärmepumpen

Emissionsbegrenzende Massnahmen sind auch im Rahmen der Vorsorge (nach Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 Bst. a LSV), selbst wenn die Grenzwerte eingehalten sind, zu prüfen und bei technischer, betrieblicher Machbarkeit sowie wirtschaftlicher Tragbarkeit umzusetzen.

Eine Auswahl von emissionsbegrenzenden Massnahmen, sei es zur Einhaltung der Grenzwerte oder im Sinne der Vorsorge, ist im Anhang 2 des Faktenblattes aufgeführt. Die Wirkung der aufgeführten Massnahmen sind als Richtwerte zu verstehen und im Zweifelsfall anhand von Messungen zu überprüfen.

Lärm-Messungen können in Zweifelsfällen und bei Lärmklagen notwendig werden. Für die Durchführung von Messungen bei Wärmepumpen sind die Empfehlungen des  Faktenblattes im Anhang 3 zu berücksichtigen.

 

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