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Kanton Schwyz - Behörden - Umwelt, Natur, Landschaft - Umweltschutz - Lärm - Mobilität

Mobilität

Schweizweit trägt der Strassenverkehr zur flächen-deckendsten Lärmbelastung bei. Gemäss Bericht des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) von 2014 ist tagsüber jede fünfte Person in der Schweiz übermässigem Strassenverkehrslärm ausgesetzt (rund 1.6 Millionen Menschen), in der Nacht jede sechste Person (rund 1.4 Mio.). Wendet man die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an, so steigt die Anzahl der Betroffenen auf 4 Millionen am Tag bzw. 3.1 Millionen in der Nacht. Rund 4.7 Millionen Menschen in der Schweiz fühlen sich durch Lärm gestört.
 
 
 
 

Reduktion von Belastung

Betreiber von ortsfesten Anlagen müssen die durch den Betrieb ihrer Anlage verursachte Lärmbelastung messen, prognostizieren und Betroffenen darüber Auskunft erteilen. Ortsfeste Anlagen, welche wesentlich zur Überschreitung von Immissionsgrenzwerten beitragen, sind innerhalb der Fristen der Lärmschutz-Verordnung zu sanieren. Zur Sanierung gehören:
 
  1. Vermeidung an der Quelle (lärmarme Strassenbeläge; leiseres Eisenbahn-Rollmaterial, tiefere Geschwindigkeiten usw.)
  2. Schallunterbrechende Hindernisse zwischen Quelle und Immissionsort
  3. Bei verbleibenden Sanierungen sind Erleichterungen zu beantragen und gegebenenfalls Schallschutzfenster einzubauen

Alle können einen Beitrag zur Reduktion der allgemeinen Lärmbelastung beitragen. Anstelle von individuellem motorisiertem Verkehrsmittel ist der Langsamverkehr (Velo, Laufen) oder der öffentliche Verkehr zu bevorzugen.

Für die Benutzung des motorisierten Individualverkehrs gelten folgende Grundsätze:

  • Fahrzeuge vorzugsweise mit anderen Nutzenden teilen (z.B. mit Mobility)
  • Niedertourig und mit angepasster Geschwindigkeit fahren (Gentle Drive)
  • Leise, sichere und energiesparende Reifen verwenden (reifenetikette.ch)
  • Lautstärke des Radios anpassen

Wir sind uns aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen (Reduktion Energie- und externen Kosten) alle selber dankbar.

  

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