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Nichtionisierende Strahlung (NIS)

Das Leben auf der Erde ist nur durch nichtionisierende Strahlung möglich. Täglich empfangen wir solche Strahlen von der Sonne und profitieren dadurch von Licht und Wärme. Auch andere, nichtionisierende Strahlen nutzen wir im Alltag. Durch deren Nutzung werden elektromagnetische Felder erzeugt.

 

 

Allgemeines über nichtionisierende Strahlung

Als nichtionisierende Strahlung (NIS) wird die von Menschen verursachte elektromagnetische Strahlung im Frequenzbereich von wenigen Hertz (1 Hertz = 1 Hz = 1 Schwingung pro Sekunde) bis einige GHz genannt. Die Energie der Strahlung ist zu gering, um chemische Veränderungen (Ionisationen) hervorzurufen.
Wie die Bezeichnung "elektromagnetisch" bereits sagt, besteht die Strahlung aus einer elektrischen und einer magnetischen Komponente. Beide Komponenten lassen sich messen und berechnen.

NIS im Alltag

Nicht alle Anlagen, welche nichtionisierende Strahlung verursachen, fallen unter die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV). Die NISV gilt nur für ortsfeste Anlagen. Für Geräte wie Mobiltelefone, Schnurlostelefone, Modems, Computer oder andere Elektrogeräte wurden international gültige Grenzwerte definiert.
Die NIS-Belastung durch mobile Geräte kann nach der folgenden AAA-Regel reduziert werden:

  • Ausstecken: Stecken sie unbenutzte Elektrogeräte aus. So entsteht keine NIS.
  • Abschalten: Schalten Sie Elektrogeräte bei Nichtgebrauch ab. Denn auch im Standby-Modus wird NIS erzeugt.
  • Abstand halten: Halten Sie wo immer möglich Abstand zu Elektrogeräten, welche in Betrieb sind.

Weiter werden folgende Vorsichtsmassnahmen empfohlen:

  • Keine elektrisch beheizte Decken, Elektrogeräte oder deren Transformatoren in unmittelbarer Nähe des Schlafbereiches
  • Keine Niederspannungsbeleuchtungen im Arbeitsbereich
  • Keine schnurlosen Telefone im Schlaf- oder Arbeitsbereich
  • Nur Mobiltelefone mit niedrigen spezifischen Absorptionsraten (SAR Werte) verwenden, wenn möglich mit Freisprecheinrichtung.

Eine praktische Anleitung zum Erkennen und Vermindern von elektromagnetischen Feldern finden Sie in der Broschüre „Elektrosmog im Alltag“.