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Kanton Schwyz - Behörden - Umwelt, Natur, Landschaft - Umweltschutz - Umweltverträglichkeitsprüfung - Grundlagen

Grundlagen

Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist die Chance, für Projekte mit grösseren Umweltauswirkungen gesamtheitliche, ökologisch und ökonomisch überzeugende Lösungen für Umweltschutzfragen zu finden.

 

 

 

 

 

Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)

Die UVP ist ein Verfahren, um die Umweltauswirkungen von grossen Anlagen gesamthaft zu beurteilen und Massnahmen für den Umweltschutz festzulegen.

Die massgebende Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV) ist am 1. Januar 1989 in Kraft getreten. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat zum UVP-Verfahren ein Handbuch erstellt.

Anlagen

Bevor mit dem Bau oder gar dem Betrieb einer grossen Anlage begonnen wird, sollen in einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) vorsorglich die möglichen Umweltauswirkungen der Anlage abgeklärt und auf ihre Übereinstimmung mit der geltenden Umweltschutzgesetzgebung überprüft werden. Eine UVP ist bei Anlagen, welche in der Liste der UVP-pflichtigen Anlagen in der UVPV aufgeführt sind, notwendig.

Massgebliches Verfahren

Das UVP-Verfahren ist kein selbständiges Verfahren. Es ist in ein bereits bestehendes Bewilligungsverfahren eingebettet, welches in der UVPV als «massgebliches Verfahren» bezeichnet wird.

Jeder Anlage ist ein massgebliches Verfahren zugeordnet. Diese sind direkt bei den verschiedenen Anlagetypen in der UVPV oder in der Vollzugsverordnung zur Kantonalen Verordnung zum Umweltschutzgesetz (USG-VV) aufgeführt.

Die UVP kann auch mit einem vorgelagerten Verfahren wie z.B. einer kantonalen Nutzungsplanung, einer projektbezogenen Einzonung oder einem Gestaltungsplan stattfinden.

Zuständigkeiten

Aufgrund der verschiedenen massgeblichen Verfahren sind unterschiedliche Behörden für das massgebliche Verfahrenzuständig. Die entsprechenden Behörden sind in der UVPV sowie in der Vollzugsverordnung zur Kantonalen Verordnung zum Umweltschutzgesetz (USG-VV) aufgeführt.

Die Beurteilung der Umweltverträglichkeit obliegt den Fachstellen. Das Amt für Umweltschutz koordiniert die Beurteilung und nimmt zuhanden der zuständigen Behörde Stellung über die Umweltverträglichkeit. Den Entscheid über die Umweltverträglichkeit fällt letztlich die zuständige Behörde mit dem Entscheid über das massgebliche Verfahren.