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Recht im Internet

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum! Kinder und Jugendliche können sowohl Opfer von strafbarem Verhalten werden (Abzocke, Betrug, Mobbing, sexuelle Anmache, ...), als auch selbst im Internet gegen das Gesetz verstossen, zum Beispiel wenn sie

  • Musik und Filme illegal uploaden,
  • Darstellungen von Pornografie und grausamer Gewalt anderen Minderjähirgen zugänglich machen,
  • andere Personen im Internet demütigen.

Deshalb übernehmen Eltern beim Jugendmedienschutz eine zentrale Rolle: Kinder und Jugendliche müssen lernen, Gefahren richtig einzuschätzen, sich selbst zu schützen und digitale Medien sinnvoll einzusetzen (vgl. Soziale Medien - Infos für Eltern). Folgende Handlungen sind in den neuen Medien strafbar:

  • Pornografie an unter 16-Jährige zugänglich machen
  • Harte Pornografie (z.B. Kinderpornografie)
  • Grausame Gewalttätigkeiten gegen Menschen und Tiere
  • Cybermobbing
  • Gewaltaufrufe

Wie kann man sich gegen Datenmissbrauch schützen?

Viele Menschen, so auch Kinder und Jugendliche, geben im internet persönliche Daten oder Bilder von sich preis, sei es in Sozialen Netzwerken, beim E-Mailen, bei der Teilnahme an Wettbewerben, im Chat oder bei Umfragen. Solche Daten können missbraucht werden. So können zum Beipsiel einmal gepstete Bilder von Dritten im Internet weiterverbreitet werden oder Werbefirmen können persönliche Daten für ihre Zwecke nutzen.

Das Datenschutzgesetz soll vor dem Missbrauch persönlicher Daten schützern. Im Internet ist dies jedoch schwierig durchzusetzen: Es braucht deshalb online unbedingt einen verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Daten.

Wie erklärt man Jugendlichen das Urheberrecht?

Folgende Faustregeln sind hilfreich:

  • Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen eigenen und fremden Texten, Bildern sowie anderen Medien.
  • In der Schule und privat dürfen fremde Texte, Bilder und andere Medien für eigene Zwecke genutzt werden. Man darf sie aber nicht ohne Quellenangabe oder Einwilligung des Urhebers veröffentlichen oder gar Geld damit verdienen. Keinesfalls darf man vorgeben, die verwendeten Inhalte selbst produziert zu haben.

Das Kopieren von Texten ohne Quellenangabe ist nicht zulässig. Geschieht dies in einer Schularbeit, kann der Plagiatsfall gravierende Folgen nach sich ziehen. Der Download von Musik und Filmen über Onlinetauschbörsen (Peer-to-Peer-Netzwerke) ist legal. Achtung: Der Upload von urheberrechtlich geschütztem Material ist illegal. Die meisten Sharing-Programme berücksichtigen aber nicht das Gesetz, sondern wer Musik und Filme herunterlädt, lädt automatisch hoch. Bei manchen Anbietern kann der Upload bei den Einstellungen blockiert werden. Legal jedoch ist das Mitschneiden von Webradios. Wer ohne Rücksprache urheberrechtlich geschütztes Material veröffentlicht, muss mit Anwälten rechnen, die entsprechende Zahlungsforderungen schicken können.

Quelle: Broschüre "Medienkompetenz, Tipps zum sicheren Umgang mit digitalen Medien" des Bundesamts für Sozialversicherungen.

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