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Skimming - Vorsicht bei Bargeldbezügen

Der Begriff Skimming wird vom englischen Wort «to skim» abgeleitet, was so viel bedeutet wie «abheben», «abschöpfen». Als Skimming bezeichnet man das Manipulieren von Kartenautomaten (Geldautomaten, Billettautomaten und Zahlterminals im Detailhandel, an Tankstellen, in der Gastronomie usw.). Dabei bringen die Täter spezielle Apparaturen am oder im Automaten an, die die Magnetstreifendaten von Konto-, Debit- und Kreditkarten kopieren und den PIN-Code ausspähen. Geräte sind professionell an den jeweiligen Automaten angebracht und deshalb nur sehr schwer zu erkennen. Bei der Täterschaft handelt es sich häufig um organisierte Gruppen.

In der Schweiz ist es nicht möglich, mit PostFinance Card Direct und Maestro-Karten Bargeld ohne den fälschungssicheren Chip zu beziehen. In verschiedenen aussereuropäischen Ländern genügen jedoch Magnetstreifendaten und PIN-Code, um Geld abzuheben. Aus diesem Grund wird bei Skimming das Geld immer im Ausland abgehoben.

Die meisten Opfer bemerken die Tat erst, wenn sie ihren Kontoauszug prüfen.

Wie kann ich mich vor Skimming schützen?

  • Lassen Sie sich von niemandem helfen
  • Geben Sie Ihren PIN-Code vor neugierigen Blicken geschützt ein, halten Sie eine Hand über die Tastatur, um das Filmen Ihrer Eingabe zu verhindern
  • Tragen Sie den PIN-Code nie bei sich
  • Bestehen Sie immer auf Ihrer Privatsphäre 
  • Melden Sie Auffälligkeiten

Wenn Sie den Verdacht haben, dass ein Geldautomat manipuliert sein könnte, ist es wichtig, dass Sie kein Geld beziehen und sofort die Polizei via Notruf 117 informieren. Versuchen Sie nicht, die Geräte wegzunehmen und bleiben am besten beim Automaten bis die Situation geklärt ist,

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.stop-skimming.ch.

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