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Kanton Schwyz - Behörden - Sicherheit, Polizei - Katastrophenhilfe - Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Frage:

Kennt man die möglichen Gefahren im Kanton Schwyz

Antwort:

Viele, wenn auch nicht alle. Das Spektrum der Gefährdungen ist breit und nie abschliessend. In der «Fachstudie über die Gefährdungsannahmen im Kanton Schwyz» vom Herbst 2001 wurden 51 Gefährdungsannahmen eingehend studiert, beschrieben und der Hilfeleistungsbedarf aufgezeichnet.

Frage:

Ist der Kanton Schwyz auf eine Katastrophe vorbereitet?

Antwort:

Nach menschlichem Ermessen ja. Die Praxis zeigt aber, dass es in der Realität immer wieder völlig unerwartete und ganz anders gelagerte Ereignisse - als bereits erlebte, geübte oder gedanklich durchgespielte - gibt. Die Verantwortlichen aller Stufen und Organisationen müssen von Fall zu Fall die notwendige Flexibilität haben und entsprechend die Lage beurteilen und entscheiden.

Frage:

Was versteht man unter dem "Rettungsdreieck"?

Antwort:

Die Polizei, Feuerwehr und Rettungssanität

Frage:

Was passiert, wenn die eigenen Mittel zur Bewältigung einer Katastrophe in einer Gemeinde nicht ausreichen?

Antwort:

Der Gemeindeführungsstab (GFS) kann jederzeit nachbarliche Hilfe anfordern oder bei grossen Schadenereignissen an den Kantonalen Führungsstab (KFS) gelangen, der die zusätzlichen Hilfeleistungen organisiert und koordiniert. Die Nachbarschaftshilfe geht gegenseitig über die Kantonsgrenzen hinaus!

Frage:

Was versteht man unter der "Chaosphase"?

Antwort:

Das normale "Durcheinander" der Führungs- und Rettungsorganisation in der ersten Minuten nach dem Ereignis. Bei Grossereignissen kann die "Chaosphase" länger dauern bis die gesamte Führungs- und Rettungsorganisation - mehr oder weniger - reibungslos zu funktionieren beginnt.

Frage:

Wann sprechen die Fachleute von einer "Katastrophe"?

Antwort:

Wenn die vorhandenen Mittel der betroffenen Gemeinschaft (Gemeinde, Region, Kanton) zur Hilfeleistung in personeller, materieller und zeitlicher Hinsicht nicht ausreichen.

Frage:

Was heisst "NASA"?

Antwort:

Nachrichtensammel- und Auskunftsstelle. Gleichzeitig ist die NASA auch die Führungsunterstützung des Kantonalen Führungsstabes.

Frage:

Wie ist eigentlich die Alarmierung des Kantonalen Führungsstabes (KFS) sichergestellt?

Antwort:

Die Alarmierung des KFS und der NASA wird über die Meldezentrale der Kantonspolizei (in der Regel über Pager) rund um die Uhr, während dem ganzen Jahr sichergestellt.

Frage:

Wie wird eigentlich die Bevölkerung alarmiert?

Antwort:

Durch Sirenenalarm! Das bedeutet Radio DRS 1 hören und die Verhaltensanweisungen befolgen. In jedem Telefonbuch sind auf den letzten Seiten die Hinweise der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) aufgeführt!

Frage:

Wo kann ich mich über die "Mobile Sanitätshilfsstelle" oder das "Care Team" informieren lassen?

Antwort:

Sie können sich in der Homepage: Gesundheit, Soziales unter; Medizinische Katastrophenhilfe, informieren. Oder beim Amt für Gesundheit und Soziales, Postfach 2161, 6431 Schwyz, Telefon 041 819 16 65.

Frage:

Welche Personen bilden den Kantonalen Führungsstab (KFS)?

Antwort:

Siehe unter der Rubrik «Zuständigkeiten».