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Kanton Schwyz - Behörden - Raumentwicklung - Baugesuchszentrale - Wegleitung Baubewilligung

Hinweise zum Baubewilligungsverfahren

Bauten und Anlagen dürfen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet oder geändert werden. Damit eine Bewilligung erteilt werden kann, ist bei der Standortgemeinde ein Baugesuch einzureichen. Die kommunalen Bauämter erteilen die weiteren Auskünfte und beraten Sie gerne.

Weitere Informationen finden Sie in der Präsentation [PDF, 595 KB]  zur Einführung für Projektverfassende vom 29. August 2008.

Gesuchsunterlagen

In der Regel sind folgende Unterlagen, alle 7-fach und mit Originalunterschrift versehen, erforderlich (nähere Angaben siehe Baureglement der Standortgemeinde):

  • Pläne (Situation, Grundrisse, Schnitte und Ansichten)
  • Gesuchsformulare können Sie bei den kommunalen Bauämtern beziehen oder hier herunterladen.  
  • Weitere Unterlagen, soweit erforderlich (z. B. Umweltverträglichkeitsbericht)

Für alle Pläne grösser als Format A3 und UVP-Berichte ist pro Zusatzformular je ein zusätzlicher Plansatz/Bericht für den Kanton einzureichen.

Rechtsgrundlagen

  • Planungs- und Baugesetz vom 17. Mai 1987 (PBG, SRSZ 400.100)
  • Vollzugsverordnung zum Planungs- und Baugesetz vom 2. Dezember 1997 (VVzPBG, SRSZ 400.111)
  • Bau- und Zonenordnung der Standortgemeinde (zu beziehen bei den kommunalen Bauämtern)

Verfahren

Das kantonale Planungs- und Baugesetz sieht folgende Verfahren zur Behandlung von Baugesuchen vor:

  • Ordentliches Verfahren (Normalfall, Ablauf siehe unten)
  • Vereinfachtes Verfahren (Kleinere Vorhaben oder Änderungen bewilligter Vorhaben, ohne Auflage und Publikation)
  • Meldeverfahren (Geringfügige Bauvorhaben)

Ordentliches Verfahren

 

 

Ablauf

Erläuterungen

Eingabe Baugesuche sind stets bei der Standortgemeinde des Bauvorhabens einzureichen. Dies gilt gleichermassen für Gesuche innerhalb und ausserhalb Bauzonen.
Öffentliche Auflage Nach der formellen Prüfung und der Abnahme des Baugespanns publiziert die Gemeinde das Baugesuch im Amtsblatt und legt das Gesuch während 20 Tagen öffentlich auf.
Einsprachen Innert der Auflagefrist sind Einsprachen gegen das Baugesuch schriftlich, mit Antrag und Begründung bei der Gemeinde einzureichen. Diese stellt die Einsprachen dem Gesuchsteller zur Stellungnahme zu.
Kantonale Bewilligungen Nach der formellen Prüfung stellt die Gemeinde das Gesuch mit der Vollständigkeitsprüfung dreifach, inklusive allfällige zusätzliche Plansätze und UVP-Berichte, der Baugesuchszentrale zu. Diese holt die erforderlichen Stellungnahmen der kantonalen Fachstellen und allenfalls Bewilligungen des Bundes und der Bezirke ein. Sie erstellt die kantonale Baubewilligung und leitet die Bewilligungen gesamthaft und gegen Verrechnung der Gebühren an die Gemeinde weiter.
Baubewilligung Die Gemeinde erteilt anschliessend die kommunale Baubewilligung, unter Einschluss der Bewilligungen des Kantons und des Bundes und stellt dem Gesuchsteller die Gebühren in Rechnung.
Rechtsmittelfrist Ab Zustellung der kommunalen Baubewilligung können der Gesuchsteller und allfällige Einsprecher innert 20 Tagen Beschwerde an den Regierungsrat erheben. Die Beschwerde hat schriftlich, mit Antrag und Begründung zu erfolgen.