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Schwyz, 20. Dezember 2012

Abfallentsorgung im Kanton Schwyz funktioniert gut
Vernehmlassungsverfahren zur Abfallplanung im Kanton Schwyz


(Stk/i) Die Abfallentsorgung funktioniert im Kanton Schwyz gut. Das ist das Fazit der aktualisierten kantonalen Abfallplanung, die bis zum 15. März 2013 bei interessierten Kreisen in die Vernehmlassung geschickt wurde. Die Abfallplanung listet neben dem aktuellen Stand auch mögliche Massnahmen und Empfehlungen auf.

Das eidgenössische Umweltschutzgesetz verpflichtet die Kantone, eine Abfallplanung zu erstellen und diese periodisch nachzuführen. Letztmals war das im Kanton Schwyz 1996 der Fall. Das Umweltdepartement hat deshalb die Abfallplanung unter Berücksichtigung der technologischen Entwicklung und der gesetzlichen Änderungen überprüft sowie nachgeführt und legt es nun den Bezirken, Gemeinden und betroffenen Organisationen zur Vernehmlassung vor.

Gute Zusammenarbeit
Der vorgelegte Bericht zeigt einen erfreulichen Stand der Abfallentsorgung im Kanton Schwyz. Das trifft generell auf alle Arten von Abfällen zu, wie Siedlungsabfälle, Bauabfälle, Sonderabfälle, biogene Abfälle und Klärschlamm. Die Rückführung wiederverwertbarer Abfälle entwickelt sich weiter positiv. Auch die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Abfallverbänden und Privatwirtschaft ist sehr gut. Die Entsorgungskapazitäten werden auch für die Zukunft als ausreichend beurteilt. Einzig das Deponievolumen für unverschmutzten Aushub reicht heute nicht aus, um die voraussichtlichen Mengen bis zum Jahr 2025 im Kanton Schwyz abzulagern. „Deshalb“, so Landesstatthalter Andreas Barraud, „empfiehlt der Bericht, geplante Deponieprojekte jetzt möglichst rasch umzusetzen“.

Sensibilisierung für Umgang mit Abfällen
Trotz des generell hohen Entwicklungsstands der Abfallentsorgung sind Verbesserungen nötig. Sorgen bereitet etwa das sorglose Wegwerfen von Abfall, das sogenannte Littering. Eine bei den Gemeinden durchgeführte Umfrage zeigt, dass Littering mittlerweile als ernst zu nehmendes Problem eingestuft wird, welches heute schon erhebliche Kosten verursacht. Die aktualisierte Abfallplanung macht deshalb auch Vorschläge für das Eindämmen oder Verhindern von Littering, beispielsweise durch einen Abfallunterricht in den Schulen. Diesbezügliche Erfahrungen, die der Bezirk Küssnacht mit der Einführung eines freiwilligen Abfall- und Energieunterrichts seit 2009 gesammelt hat, werden als sehr positiv bewertet.

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