Direkt zum Inhalt springen

Acceskeys

Kanton Schwyz - Behörden - Regierung, Parlament, Gerichte - Regierung - Staatskanzlei - Vernehmlassungen - Medieninformation E-Steuern

Schwyz, 2. Oktober 2014

Gemeinsame Strategie im Steuerprozess von Kanton, Bezirken und Gemeinden
Einleitung des Konsultationsverfahrens


(FD/i) Mit einer zentralen EDV-Steuerlösung könnten die gesamten Steuerprozesse zwischen Kanton, Bezirken und Gemeinden vereinfacht werden. Das Finanzdepartement zeigt mit dem Projekt „eSteuern.sz“ auf, wie eine gemeinsame Steuerprozessstrategie erreicht werden kann. Ein bei den Bezirken und Gemeinden eingeleitetes Konsultationsverfahren bildet die Grundlage für die politische Diskussion und ein gemeinsames Verständnis für das weitere Vorgehen.

Im Kanton Schwyz sind die Aufgaben im Steuerbereich auf Kanton, Bezirke und Gemeinden verteilt. Während einzelne Aufgaben gemeinsam wahrgenommen werden, trifft dies auf andere nicht zu. Auch stehen verschiedene EDV-Systeme im Einsatz. Die elektronische Unterstützung der Steuerprozesse über alle Gemeinwesen hinweg beinhaltet ein wesentliches Optimierungspotenzial bezüglich Effizienz und Kosten. Gleichzeitig könnten die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler von einfacheren Abläufen und zusätzlichen Dienstleistungen profitieren. Diese Ergebnisse gehen aus einer Voranalyse zum Projekt „eSteuern.sz“ hervor.

Voranalyse als Grundlage für den politischen Meinungsbildungsprozess
Der Regierungsrat hat die von der kantonalen Steuerverwaltung erstellte Voranalyse mit grundsätzlichen Überlegungen zum Thema E-Steuern verabschiedet. Diese Voranalyse zeigt die aktuellen Steuerprozesse über alle Gemeinwesen hinweg auf, präsentiert mögliche Lösungen im Bereich E-Steuern, stellt verschiedene Varianten mit den jeweiligen Kosten und Nutzen dar und skizziert schliesslich einen möglichen Fahrplan für die Umsetzung. Eine bei den Bezirken und Gemeinden eingeleitete Konsultation startet nun den politischen Meinungsbildungsprozess. Das Konsultationsverfahren dauert bis 12. Dezember 2014. Wenn sich die beteiligten Gemeinwesen auf ein gemeinsames Vorgehen einigen, könnte der Startschuss für die Umsetzung des Projekts „eSteuern.sz“ noch in der ersten Hälfte 2015 erfolgen und das Projekt bis Ende 2019 umgesetzt werden.

Einfacher und günstiger
Ein gemeinsamer Steuerprozess aller politischen Ebenen von der Steuererklärung bis zum Inkasso würde auch unter grundsätzlicher Beibehaltung der heutigen Aufgabenverteilung für alle Beteiligten umfassende Vorteile bieten. Durch den Einsatz einer zentralen Steuerlösung (EDV-Programm) und einer gemeinsamen Datenbasis könnten Systembrüche vermieden werden, die Arbeitsabläufe würden vereinfacht und der Datenschutz liesse sich einfacher sicherstellen. Der Steuerprozess liesse sich dadurch insgesamt effizienter und kostengünstiger abwickeln. Aber auch die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler könnten im Endausbau von der vereinfachten und transparenten Abwicklung profitieren.

Teil der E-Government-Strategie
Das Projekt „eSteuern.sz“ basiert rechtlich auf dem Gesetz über das E-Government. Deshalb ist die kantonale E-Government-Kommission, in der auch Vertreter der Gemeinden, der Wirtschaft und der Bevölkerung Einsitz haben, in das Projekt eingebunden.

Finanzdepartement
Information