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Schwyz, 3. November 2011

Verpflichtungskredite für die Übernahme des Werkhofs Ingenbohl und für die Planung eines Neubaus des Heilpädagogischen Zentrums Innerschwyz, Goldau

Die Kommission Bauten, Strassen und Anlagen hat über die Vorlagen beraten

(KR/i) Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen hat unter der Leitung ihres Präsidenten, Kantonsrat Karl Hefti, dem Kantonsrat einen Verpflichtungskredit für die Übernahme des Werkhofs Ingenbohl von 4.07 Mio. Franken sowie einen Planungskredit für einen Neubau der Heilpädagogischen Zentrums Innerschwyz in Goldau von 1.56 Mio. Franken zu unterbreiten, beraten.   

Übernahme des Werkhofs Ingenbohl
Der Kanton will den Werkhof an der Gätzlistrasse in Ingenbohl vom Bund übernehmen. Er umfasst eine Gesamtfläche von 30 802 Quadratmetern. Im Werkhof sind auch verschiedene Einrichtungen der kantonalen Verwaltung untergebracht: Die Abteilung Betrieb des Tiefbauamtes, ein Büro der Seepolizei, Werkstätten für den Unterhalt der Fahrzeuge von Strassenunterhalt und Kantonspolizei, das Eichamt und die Salzlagerhalle.

Der Werkhof wurde vor gut 30 Jahren vom Bund für den Unterhalt der Nationalstrasse N4 gebaut. Seit anfangs 2008 wird der Unterhalt der N4 im Abschnitt Flüelen-Küssnacht vom Stützpunkt Flüelen aus erbracht. Bedingt durch die strategische Bedeutung der Axenstrasse unterhält der Bund in Ingenbohl zwar weiterhin einen Nebenstützpunkt, benötigt das Gesamtareal aber nicht mehr und bietet dem Kanton den Kauf des Werkhofs an.

Der Kauf der Liegenschaft wird als vorteilhaft erachtet, zumal der Kauf im Einklang mit der Immobilienstrategie des Kantons Schwyz steht, die einen möglichst hohen Anteil von eigenen Liegenschaften anstelle von Mietlösungen anstrebt.

Der Verpflichtungskredit von 4.07 Mio. Franken wurde von der Kommission mehrheitlich gutgeheissen.

Planung eines Neubaus des Heilpädagogischen Zentrums Innerschwyz (HZI) in Goldau
Das Bedürfnis für einen Neubau des Heilpädagogischen Zentrum Innerschwyz und dessen Nutzen sind ausgewiesen und werden von den Kommissionsmitgliedern einstimmig anerkannt. Auch am Raumkonzept soll festgehalten werden. Die Kommission wünscht im Hinblick auf die kantonsrätliche Beratung und die Volksabstimmung die Aufbereitung der in früheren Jahren gemachten Abklärungen, welche zum Standortentscheid Goldau geführt haben.

Die Kommission hat das Geschäft vertagt. Der Planungskredit wird trotz dieser Verzögerung im Juni 2012 dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden können.

Kantonsrat
Die vorberatende Kommission