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Schwyz, 3. Mai 2012

Kantonsbeitrag an die Restaurierungen 2013-2022 im Kloster Einsiedeln

Zustimmung der vorberatenden kantonsrätlichen Kommission

Die kantonsrätliche Spezialkommission unter der Leitung von KR Michael Stähli, Lachen, informierte sich vor Ort über die abgeschlossenen, laufenden und anstehenden Restaurierungsarbeiten. Die Kommission stimmte der vom Regierungsrat unterbreiteten Vorlage einstimmig zu, dem Kantonsrat einen Verpflichtungskredit von Fr. 8 Mio. für die Restaurierungsarbeiten der Jahre 2013-2022 zu beantragen.

Bereits 2001 stimmte das Schwyzer Stimmvolk einem Verpflichtungskredit von Fr. 8 Mio. für Restaurierungsmassnahmen im Kloster Einsiedeln zu. Dieser Kredit läuft dieses Jahr aus. Die dringenden Restaurierungsmassnahmen im Kloster sind indessen noch lange nicht abgeschlossen. Bis 2022 rechnet das Kloster Einsiedeln mit baulichen Investitionen von rund Fr. 63.5 Mio. Hiervon sind rund Fr. 32 Mio. aus denkmalpflegerischer Sicht subventionsberechtigt, d.h. in diesem Umfang werden aus kunsthistorischer Sicht werterhaltende Restaurierungsmassnahmen nötig sein. An solche Massnahmen werden seitens des Kantons bei national eingestuften Objekten 25% der Kosten, also Fr. 8 Mio., übernommen. Dieser Kredit würde entsprechend dem Baufortschritt, jedoch mindestens über zehn Jahre verteilt, in Tranchen ausbezahlt.

In Anwesenheit von Abt Martin und dem Vorsteher des Bildungsdepartements, Regierungsrat Walter Stählin, besichtigte die kantonsrätliche Kommission unter der kundigen Leitung von Denkmalpfleger Markus Bamert die abgeschlossenen, laufenden und anstehenden Restaurierungen im Kloster Einsiedeln. Vor Ort konnten sich die Kantonsräte ein Bild machen, wie dringend nötig die weiterführenden Restaurierungsmassnahmen an diesem erstrangigen schwyzerischen Kulturobjekt sind.

In der anschliessenden Sitzung wurde das Geschäft von RR Walter Stählin erläutert. Nebst dem kantonalen Denkmalpfleger stand auch der Vorsteher des Amts für Kultur, Staatsarchivar Valentin Kessler, der Kommission für Fragen zur Verfügung.

Die Vertreter der verschiedenen Parteien sprachen sich einstimmig für die Weiterführung der kantonalen Unterstützung an werterhaltende Massnahmen aus. Die grosse Bedeutung des Klosters wurde von den Kommissionsmitgliedern mehrfach hervorgehoben.

Die Vorlage wird in der Mai-Sitzung des Kantonsrates behandelt werden. Im November dieses Jahres soll das Schwyzer Volk über den Kantonsbeitrag abstimmen.

Vorberatende Kommission