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Schwyz, 19. Februar 2015

Projektierungskredit für den Neubau der Kantonsschule Ausserschwyz in Pfäffikon

Die Kommission Bauten, Strassen und Anlagen stimmt der Vorlage zu

(KR/i) Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen unter der Leitung ihres Präsidenten, Kantonsrat Johannes Mächler, beantragt dem Kantonsrat, auf den Verpflichtungskredit für die Projektierung eines Neubaus der Kantonsschule Ausserschwyz einzutreten und zuzustimmen.

Die Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) mit den Standorten Pfäffikon und Nuolen soll in einem Neubau auf dem bestehenden Areal in Pfäffikon zusammengeführt werden. Eine detaillierte Zustandsanalyse der Bausubstanz der Schulgebäude an beiden Standorten hat gezeigt, dass eine Gesamtsanierung zwar möglich wäre, den vernünftigen Rahmen aber sprengen würde. Beim Schulhaus Pfäffikon mussten bereits Sofortmassnahmen umgesetzt werden, um Mängel bei der Statik und beim Brandschutz zu beheben. In Nuolen würden die Kosten für die Sanierung der drei Schulgebäude im Vergleich zu einem Neubau deutlich höher ausfallen.

Neubau mit erheblichem Mehrwert
Eine Machbarkeitsstudie hat aufgezeigt, dass die Zusammenführung der beiden Schulstandorte in einem Neubau in Pfäffikon weniger kostet als eine aufwendige Sanierung der bestehenden Gebäude und damit die Weiterführung beider Standorte. Bei einem Festhalten an zwei Standorten wäre mit Gesamtkosten von rund 105 Mio. Franken zu rechnen. Mit einer Zusammenlegung in Pfäffikon fallen Gesamtkosten von rund 102 Mio. Franken an. In diesen tieferen Kosten sind auch noch eine Dreifachturnhalle und eine Autoeinstellhalle für insgesamt 12 Mio. Franken enthalten, die bei der Variante mit zwei Standorten nicht realisiert würden. Die grundsätzlichen Vorteile, die ein Neubau im Vergleich zu einer Sanierung bietet, die vergleichbaren Kosten bei einem klaren Mehrwert, die schulischen und betrieblichen Vorteile, die stärkere Positionierung im Wettbewerb mit privaten Schulen, die generelle Aufwertung des Schulcampus Pfäffikon sowie die Möglichkeit, weitere kantonale Verwaltungseinheiten im Neubau unterzubringen, bieten zusammen überzeugende Argumente, die für eine Zusammenführung der Kantonsschule Ausserschwyz in Pfäffikon sprechen.

Etappierung zur uneingeschränkten Unterrichtsweiterführung
In einer ersten Etappe soll der Ersatzneubau Pfäffikon gebaut werden. Anschliessend kann das bestehende Schulhaus Pfäffikon abgebrochen und an dessen Stelle der Neubau für die Integration des Standorts Nuolen realisiert werden. Mit der Etappierung kann der Schulbetrieb an beiden bestehenden Standorten bis zum Bezug der Neubauten uneingeschränkt weitergeführt werden und der Bau teurer Provisorien erübrigt sich. Der Ersatzbau für den Standort Pfäffikon ist gemäss Terminplan im Jahr 2021 bezugsbereit. Die Fertigstellung der zweiten Etappe, und damit die Integration von Nuolen, ist im Jahr 2025 vorgesehen.

Die vorberatende Kommission hat die Vorlage des Projektierungskredits in Höhe von 6 Mio. Franken zur Annahme an den Kantonsrat überwiesen.

Kantonsrat
Die vorberatende Kommission