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Alimentenhilfe

Alimente sind materielle Unterhaltsbeiträge, die gezahlt werden an uneheliche oder aus geschiedenen bzw. getrennten Ehen stammende Kinder sowie an geschiedene oder in ehelicher Trennung lebende Personen.

Kinderalimente werden bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss der ersten Berufsausbildung vom nicht obhutsberechtigten Elternteil entrichtet. Die Alimentenhöhe wird von den Eltern in der Regel in einer gemeinsamen schriftlichen Vereinbarung festgelegt. Diese muss jedoch von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde oder vom Gericht genehmigt werden.

Wenn Kinderalimente nicht oder nur unregelmässig bezahlt werden, bietet die Fürsorgebehörde bzw. der Sozialdienst Ihrer Wohnsitzgemeinde Hilfe beim Inkasso oder beim Gesuch um Alimentenbevorschussung.

Bevorschussung

Die Höhe der Alimentenbevorschussung hängt von der Höhe der im Gerichtsurteil oder in einem von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde genehmigten Unterhaltsvertrag festgesetzten Unterhaltsbeitrag (Alimente) ab. Zudem spielen das Einkommen und das Vermögen des obhutsberechtigten Elternteils (sowie des Stiefelternteils oder des eingetragenen Partners) eine Rolle. Ein Vorschuss wird ausgerichtet, soweit der Elternteil, der für das Kind sorgt, ein bestimmtes Mindesteinkommen nicht erreicht. Ab einer bestimmten Höhe sind keine Vorschüsse mehr möglich.

Die Höhe des Vorschusses richtet sich nach der im massgeblichen Rechtstitel festgesetzten Summe und ist gesetzlich in ihrer absoluten Höhe begrenzt. Die Alimentenbevorschussung beträgt maximal den Betrag der höchsten einfachen Waisenrente der eidgenössischen Alters- und Hinterlassenenversicherung, selbst dann, wenn die geschuldeten Unterhaltsbeiträge gemäss Urteil oder Unterhaltsvertrag höher sind. Siehe unter Dokumente "Grenzwerte Ergänzungsleistungen für Bevorschussung von Unterhaltsbeiträgen".

Inkassohilfe

Für den allenfalls nicht bevorschussten Teil der Kinderalimente und für Frauenalimente bietet die Fürsorgebehörde bzw. der Sozialdienst in Ihrer Wohngemeinde Inkassohilfe an.

Anmeldung und Verfahren

Die Fürsorgebehörde bzw. der Sozialdienst Ihrer Wohnsitzgemeinde überprüft in einem Gespräch, ob ein Anspruch auf Alimentenbevorschussung besteht. Dazu benötigt die Fürsorgebehörde bzw. der Sozialdienst verschiedene Unterlagen. Die Sozialdienste haben dafür unterschiedliche Formulare, welche Sie vorgängig bei der Fürsorgebehörde bzw. beim Sozialdienst Ihrer Wohnsitzgemeinde anfordern können.

Sind die Voraussetzungen für eine Alimentenbevorschussung erfüllt, erhält die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller eine Verfügung, in welcher die Höhe der Alimentenbevorschussung festgehalten ist. Danach werden die zugesprochenen Beträge regelmässig überwiesen.  


Gesetze, Richtlinien

Dokumente

Links

Geldnoten und Münzen

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   und Soziales
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   Postfach 2161
   6431 Schwyz

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   Fax 041 819 20 49