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Soziale Medien - Infos für Eltern

Kinder und Jugendliche erwerben die technischen Fähigkeiten im Umgang mit Computer, Internet und Handy in der Regel selbst. Die müssen aber auch die Medienkompetenz - sprich den verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit sozialen Medien - erlernen. Hierbei kommt den Eltern, Lehrpersonen und Gleichaltrigen eine Vorbildrolle zu, Befragungen von Jugendlichen zeigten, dass die Eltern die Hauptvorbilder sind. Die Unterstützung der Eltern ist für die Kinder zentral, auch wenn die Jungen in der Regel im technischen Wissen überlegen sind, zum Beispiel bei der Einschätzung, ob bestimmte Informationsquellen glaubwürdig sind und welche persönlichen Informationen besser nicht im Internet verbreitet werden.

Hierbei ist es zentral, dass sich die Eltern und Erziehungsberechtigten mit den Medien auseinandersetzen, damit sie Chancen aber auch mögliche Risiken der jeweiligen Plattform kennen und ihrem Kind beim sicheren Umgang helfen können. Bewegen Sie sich zusammen mit Ihrem Kind im Account des Kindes.

Wichtig ist auch, dass Eltern ihrem Kind als Vertrauenspersonen zur Verfügung stehen, um über unangenehme Internetbegegnungen, schockierende Inhalte (Gewalt, Pornographie) sprechen zu können.

Wie viel Medienkonsum ist sinnvoll?

Auch der zeitlicher Rahmen, in welchem sich die Kinder in Sozialen Medien bewegen beziehungsweise Bildschirme nutzen dürfen, muss durch die Eltern festgelegt werden. Folgende Richtwerte werden vom Bundesamt für Sozialversicherungen empfohlen:

  • Kinder unter drei Jahren gehören nicht vor den Fernseher - sie können von Fernsehbildern und schnellen Bildwechseln verunsichert werden.
  • Drei- bis Fünfjährige können bis zu 30 Minuten am Tag in Begleitung von Erwachsenen Bildschirmmedien nutzen. Sechs- bis Neunjährigen reichen fünf Stunden Bildschirmzeit pro Woche.
  • Zehn- bis Zwölfjährige wollten pro Woche nicht mehr als zehn Stunden vor dem Bildschirm verbringen.
  • Problematisch für Jugendliche ist, wenn sie in der Woche mehr als 20 Stunden surfen und gamen.
  • Für alle Altersstufen gilt: Medien sind als Mittel zur Bestrafung oder Belohnung nicht geeignet, denn deren Bedeutung nimmt dadurch nur zu.

Ein Kinderzimmer ohne Fernseher, Computer und Spielkonsole hilft, die abgemachten Bildschirmzeiten im Auge zu behalten. Regelmässige bildschirmfreie Zeiten sind in jedem Alter empfehlenswert, damit digitale Medien vor allem bei Langeweile nicht zur Routine werden.

Weitere Informationen

Weitere Informationen für Eltern finden Sie in den Broschüren "My little Safebook""click-it für Eltern und Erziehungsberechtigte""Checkliste in Sozialen Netzwerken" sowie "Bliib suuber - Kei Gwalt uf dim Computer und Handy" sowie auf den Homepages der Schweizerischen Kriminalprävention, des Bundesamtes für Sozialversicherungen sowie der Kooridnationsstelle zur Bekämpfung von Internetkriminalität und der Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI.

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