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Cybermobbing - Informationen für Eltern

Cybermobbing, Internetmobbing oder Cyberbullying ist die absichtliche Verbreitung von beliegenden Fotos, Filmen und Texten auf dem Internet, mit dem Ziel Personen zu belästigen, verleumden oder blosszustellen. Beim Cyberbullying wird das Opfer von einer Einzelperson belästigt, beim Mobbing sind es mehrere Täter. Diese Form des Mobbings ist für das Opfer gravierend und kann den Verlust von Selbstvertrauen, Angstzustände und Depressionen auslösen.

Die Auswirkungen von Cybermobbing sind so gross, weil sich Informationen im Internet sehr schnell und sehr weit verbreiten und in kürzester Zeit sehr viele Nutzer erreichen. Ein weiteres Problem ist, dass einmal im Internet veröffentlichte Informationen fast nicht mehr vollständig entfernt werden können. Somit kann sich Cybermobbing auch dann noch negativ auswirken, wenn die eigentlichen Attacken eingestellt wurden.

Die JAMES-Studie 2012 kam zum Ergebnis, dass 17 Prozent der Schweizer Jugendlichen auf Internetplattformen fertig gemacht wurden. Drei Prozent erlebten, dass Falsches oder Beleidigendes auf dem Internet verbreitet wurde. 39 Prozent erlebten, dass Bilder von ihnen ohne ihre Einwilligung veröffentlicht wurden, 41 Prozent von ihnen störten sich daran.

Wie kann man Cybermobbing vorbeugen?

  • Wer in Blogs, Sozialen Netzwerken oder Foren Angaben zu seiner Person macht oder Bilder veröffentlicht, macht sich verletzbar.
  • Kinder und Jugendliche müssen auf diesen Umstand aufmerksam gemacht werden, damit sie sich überlegen, was sie über sich im Netz preisgeben wollen. Gerade bei Bildern, sollen sie sich die Frage stellen "Würde ich dieses Bild auch meinen Eltern zeigen?".  Diese Frage stellt einen geeigneten Filter dar.
  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern über dieses Thema und zeigen Sie ihnen auf, was sie mit Cybermobbing anrichten können, was das für die Opfer bedeutet und dass sie sich selbst strafbar machen können (vgl. Recht im Internet).
  • Nehmen Sie ihr Kind ernst, wenn es Ihnen sagt, dass es im Internet belästigt oder beleidigt wird und schauen Sie zusammen mit der Schule oder dem Schulsozialarbeiter, ob bei der Polizei Anzeige erstattet werden soll.

Was kann man im Ernstfall tun?

  • Auf keinen Fall online antworten und eine Vertrauensperson beiziehen.
  • Wenn möglich die betreffenden Nutzer für die verwendete Plattform sperren.
  • Nichts löschen, sondern die Informationen via Screenshot sichern.
  • Lassen Sie sich nötigenfalls von der Schweizerischen Kriminalprävention beraten.

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