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Stalking

Stalking bedeutet, dass jemand eine andere Person willentlich, schädlich und wiederholt verfolgt, belästigt, schikaniert und terrorisiert. Dabei kann deren Sicherheit bedroht und deren Lebensgestaltung schwerwiegend beeinträchtigt werden.

Hinter einem Stalker kann sich sowohl der ehemalige Lebenspartner, ein Freund oder Kollege, ein abgewiesener Verehrer, ein Nachbar oder auch ein völlig Unbekannter verbergen - eine Frau ebenso wie ein Mann. Oftmals wurde der Stalker vom Opfer zuvor verlassen oder abgewiesen. Der will nun Aufmerksamkeit erregen, sein Opfer hartnäckig zu einer Beziehung drängen. Gelingt ihm das nicht, kann sein Verhalten in Hass und Psychoterror umschlagen.

Typische Verhaltensweisen von Stalkern sind:

  • Ständige unerwünschte Kommunikation durch Briefe, E-Mails, Telefonanrufe oder SMS zu jeder Tages- und Nachtzeit.
  • Bedrohende Nachrichten auf dem Anrufbeantworter oder an der Haustür.
  • Ständige Präsenz des Verfolgers vor der Wohnung des Opfers.
  • Ausfragen von Drittpersonen.
  • Bestellen von Waren und Dienstleistungen im Namen des Opfers.
  • unserwüsnchte Zustellung von Geschenken (z.B. Blumen)
  • Einbruch oder unerlaubtes Betreten der Wohnung mit einem Zweitschlüssel und sich ins Bett der Ex-Frau oder der Angebeteten legen.
  • Sachbeschädigung (z.B. zerstochene Autoreifen).
  • Explizite Beleidigungen, Beschimpfungen und Gewaltandrohungen bis hin zu körperlichen und sexuellen Übergriffen.

So können Sie sich schützen

  • Brechen sie sofort jeglichen Kontakt mit dem Stalker ab. Teilen Sie ihm unmissverständlich und klar mit, dass Sie keinen Kontakt wünschen. Lassen Sie sich auch nicht auf ein "abschliessendes" Gespräch ein.
  • Dokumentieren Sie das unerwünschte Verhalten genau mit Ort und Datum.
  • Informieren Sie Ihr gesamtes Umfeld über die Stalking-Vorfälle.
  • Suchen Sie Hilfe, wenden Sie sich an die Opferhilfe, die Polizei oder die Dargebotene Hand (Tel. 143).
  • Machen Sie sich unsichtbar und gehen Sie Begegnungen mit dem Stalker aus dem Weg. Jeder Tag, an dem Sie den Stalker nicht sehen, ist ein guter Tag.
  • Eine Anzeige bei der Polizei kann hilfreich sein, deren konsequentes und rasches Einschreiten zeigt oft Wirkung.
  • Lassen Sie sich vor dem Ergreifen von rechtlichen Schritten umfassend fachlich beraten.

Weitere Informationen können Sie dem Polizeilichen Sicherheitsratgeber, den Sie kostenlos in Papierform beziehen können, und der Homepage der Schweizerischen Kriminalprävention entnehmen.

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