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Präventionskampagne «Keine Ablenkung. Weniger Unfälle»

Jeder dritte Unfall auf Schweizer Strassen ist auf Unaufmerksamkeit oder Ablenkung zurückzuführen. Um die Verkehrsteilnehmenden für diese Gefahren zu sensibilisieren wird die breit angelegte Präventionskampagne «Keine Ablenkung. Weniger Unfälle» gestartet. Die überregionale Kampagne wird von Polizeikorps aus 19 Kantonen getragen.

 

Bei 498 von 5414 Unfällen im Jahr 2012 in der Zentralschweiz war Ablenkung die Unfallursache. Dabei wurden in 169 Fällen Unfallbeteiligte verletzt. Nicht nur Autolenkende sind betroffen sondern auch Velofahrer/-innen und Fussgänger/-innen.

Mit der Kampagne sollen alle Verkehrsteilnehmenden auf die Gefahren durch Unaufmerksamkeit und Ablenkung sensibilisiert werden. Die Polizei will damit eine Verhaltensänderung bei den Verkehrsteilnehmenden bewirken und so die Zahl der durch Ablenkung und Unaufmerksamkeit verursachten Unfälle senken. Bereits seit mehreren Jahren sind die Polizeikorps mit verschiedenen Kampagnen bestrebt, die Verkehrs-teilnehmenden auf die Unfallursache «Ablenkung» hinzuweisen. Wohl auch dank diesen Bemühungen konnte eine Trendwende erreicht werden. Im Vergleich zum Jahr 2011 haben sich 2012 ein Drittel weniger solcher Unfälle ereignet. Dieser Trend soll mit der Kampagne verstärkt und fortgesetzt werden.

Zu den Initianten aus 19 Kantonen gehören die Kantonspolizei Zürich, die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur, die Kommunalpolizeien des Kantons Zürich sowie die Polizeikorps der Ost-, Zentral- und Nordwestschweizer Polizeikonkordate. Zudem wird die Kampagne finanziell massgeblich durch den Fonds für Verkehrssicherheit unterstützt.

Mit verschiedenen Massnahmen (Plakate in verschiedenen Formaten, Flyer, Fernseh-Spots, Online-Banners, Inseraten, Kinodias und einer Homepage mit interaktivem Spiel) werden die einzelnen Zielgruppen angesprochen. Mit der Kampagne sollen alle Fahrzeuglenkenden sensibilisiert und daran erinnert werden, dass Telefonieren, SMS/Mail-Schreiben sowie die Bedienung von MP3-Playern oder des Navigationsgerätes am Steuer nicht nur verboten ist, sondern vor allem auch sehr gefährlich sein kann. Als Unterstützung der Kampagne konnte zudem der Pantomimenkünstler Damir Dantes gewonnen werden. Mit seinem Schauspiel mimt er die Gefährlichkeit des Ablenkens nach.

Parallel zur Kampagne werden die Zentralschweizer Polizeikorps im Rahmen ihrer Kontrolltätigkeit ein besonderes Augenmerk auf die Personen richten, welche ablenkende Tätigkeiten während des Fahrzeuglenkens vornehmen.

Die Kampagne startet am 24. September 2013 mit einer Medieninformation und dauert bis am 22. Oktober 2013.

Den Fernseh-Spot und weitere Downloads finden Sie auf www.lenken-statt-ablenken.ch.

Wie schütze ich mich vor Ablenkung?

Ein Blick aufs Display hier, ein Knopfdruck da. Es braucht wenig, um im Strassenverkehr abgelenkt zu werden. Es braucht aber auch wenig, um sich vor Ablenkung zu schützen. Hier einige einfache Verhaltensregeln und Tipps, mit denen Sie die Ablenkungsgefahr deutlich reduzieren können.

Übrigens: Alle Verkehrsteilnehmer können mithelfen, Unfälle zu vermeiden. Also auch Motorradfahrer, Velofahrer und Fussgänger! Denn auch Fussgänger sollten auf den Verkehr achten und nicht auf den Display.

Vor der Fahrt:

  • Handy abschalten
  • Combox einschalten
  • Zielort im Navi einstellen
  • MP3-Player anschliessen und Wiedergabeliste auswählen
  • Radiosender auswählen, ggf. Kurzwahltasten für verschiedene Sender programmieren
  • Für längere Fahrten sind genügend Verpflegungspausen einzuplanen

Während der Fahrt:

  • Telefonieren, SMS lesen/schreiben nur im stehenden Auto, abseits der Fahrbahn
  • Auch mit Freisprecheinrichtung gilt: Komplizierte oder heikle Gespräche sind zu unterlassen
  • Musik-Lautstärkepegel darf die Verkehrsgeräusche nicht übertönen
  • CD-Wechsel vermeiden oder dem Beifahrer überlassen
  • Telefonieren, SMS lesen/schreiben nur im stehenden Auto, abseits der Fahrbahn