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Elektroplaner

Beleuchtung
Normale Leitungseinführung
Nachträgliche Leitungsdurchführung bis 60mm
Nachträgliche Leitungsdurchführung über 60mm
Anschluss Ventilationsaggregat

 

Beleuchtung

Bei der Anordnung der Beleuchtungskörper muss die Anordnung der Möblierung in einem Schutzraumbezugsfall beachtet werden. Die Leuchten dürfen nicht im Bereich der stapelbaren Liegestellen montiert werden.

Zu beachten ist:
- sämtliche Leuchten müssen über eine BZS Zulassung verfügen (siehe Liste der zugelassenen Komponenten)
- sämtliche Leuchten müssen schocksicher montiert werden
- sämtliche verwendeten Dübel müssen über eine BZS Zulassung verfügen

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Normale Leitungseinführung

Bei den Verteildosen in Decken und Wänden ist darauf zu achten, dass die Leerrohre mit Kitt abgedichtet werden.

Werden Reserverohre eingezogen, die zum Zeitpunkt der Installationen nicht benutzt werden, müssen entsprechende Kunststoffabdeckungen an den Leerrohenden angebracht werden.

Bei der Einführung eines Leitungstrassees müssen gasdichte Abschlüsse, die dem «Technischen Pflichtenheft für die Herstellung von gasdichten und druckfesten Durchführungen für Schutzbauten» (TPH-18) vom 19.05.2003 des Bundesamtes für Bevölkerunsschutz entsprechen, eingebaut werden.

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Nachträgliche Leitungsdurchführung bis 60 mm

Bei nachträglichen Leitungsdurchführungen durch die Schutzraumhülle muss vorgängig mit unserer Amtsstelle Kontakt aufgenommen werden. Zudem ist ein Grundriss mit eingetragener Leitungsführung einzureichen.

Druckgeschützte Kabel- oder Rohrdurchführungen (Einzeldurchführung bis Aussendurchmesser 60 mm)

 

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat ein

Technisches Merkblatt 03-5 für Kabel- und Rohrdurchführungen bis zu einem Aussendurchmesser von 60 mm (einzelne Rohre / Kabel) ausgearbeitet, das zu berücksichtigen ist.

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Nachträgliche Leitungsdurchführung über 60 mm

Bei grösseren Durchmessern müssen entsprechende Abschlusselemente eingebaut werden, die im Handel erhältlich sind und dem Technischen Pflichtenheft des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz entsprechen. Die Montagevorschriften des Herstellers sind einzuhalten.

 

In der Regel ist der Standardeinbau (1) von gasdichten Elementen
ausreichend für die Anforderungen aus Sicht des Zivilschutzes

  

 

Abschlusselemente für Kabel- und Rohrdurchführungen
(Einzeldurchführung ab Aussendurchmesser 60 mm)

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Anschluss Ventilationsaggregat

Es besteht die Möglichkeit Geräte für eine Stromspannung von 380 Volt oder 220 Volt zu installieren.

Der installierte Stromanschluss (220 Volt oder 380 Volt) muss bei der Bestellung des Aggregates angegeben werden.

 

Der Stecker am elektrischen Anschlusskabel des Ventilationsaggregates ist durch den Elektromonteur zu montieren. Dabei ist darauf zu achten, dass die Laufrichtung des Motores mit der Kennzeichnung am Gehäuse übereinstimmt.

Bei den 220 Volt-Gerätetypen muss der montierte Kondensator sichtbar sein. Damit die Garantie gewährleistet ist, muss der Kondensator vom Lieferant werkseitig montiert werden. Das Gerät ist dem entsprechenden Schema angeschlossen werden.

Bei der Installation von Ventilationsaggregaten mit Elektrolufterhitzer muss der Elektrolufterhitzer verriegelt werden. Ein Betrieb des Lufterhitzers ohne Betrieb des Ventilationsaggregates darf nicht möglich sein.

 

DIese Vorschrift ist mittels 2 Ein-Aus-Schaltern umzusetzen. Der Elektroanschluss muss als Festanschluss ausgeführt werden. Wir empfehlen den zusätzlichen Einabu einer elektromechanischen Zeitschaltuhr für die Friedenslüftung.

Werden Ventilationsgeräte mit einem Festanschluss elektrisch angeschlossen (z.B. infolge Elektrolufterhitzer) und über einen separaten Schalter eingeschaltet, der nicht im unmittelbaren Aggregatsbereich liegt, muss auf der Antriebswelle zur Unfallverhütung ein Wellenschutz angebracht werden.

 

Merkblatt Installation Ventilationsaggregat mit Elektrolufterhitzer

   
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