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Abnahmen / Kontrollen

Armierungskontrolle
Schlussabnahme von Schutzräumen
Häufige Mängel

Periodische Schutzraumkontrolle

Periodische Anlagenkontrolle

 

Armierungskontrolle

Nach dem Verlegen der Bewehrung muss die Meldung zur Abnahme grundsätzlich an das zuständige Ingenieurbüro erfolgen. Unsere Amtsstelle ist ebenfalls telefonisch Tel. 041 819 22 35 zu orientieren.

Die Meldung kann mit dem Kontaktformular erfolgen. Es werden lediglich Stichproben von unserer Amtsstelle durchgeführt.

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Schlussabnahme von Schutzräumen

Gemäss Kantonsratsbeschluss vom 31. August 2010 hat die Bauabnahme innerhalb von 6 Monaten nach Bauvollendung stattzufinden. Die Frist wird mit dem Bezug der Baute ausgelöst.

Nachdem sämtliche Arbeiten (inkl. Umgebung) abgeschlossen und die Beschaffung der vorgeschriebenen Ausrüstung erfolgt ist, kann der Gemeinde und unserer Amtsstelle mitgeteilt werden, dass die Baute abnahmebereit ist.
Die Schlussabnahme der Schutzbaute wird durch unsere Amtsstelle durchgeführt. Der Termin wird der Bauherrschaft und dem Projektverfasser mitgeteilt.

Anlässlich der Schlussabnahme wird die Schutzbaute anhand einer Checkliste auf die Einhaltung der Technischen Weisungen des Bundesamtes überprüft.

Die Projektverfasser werden gebeten, vor der Schlussabnahme durch unsere Amtsstelle, selber eine einfache Kontrolle gemäss dieser Checkliste durchzuführen. Dadurch können aufwendige Nachkontrollen vermieden werden.

Spätestens bei der Schlussabnahme muss ein revidierter Schutzraumplan M 1:50 (Revisionsplan) mit eingezeichneter Möblierung abgegeben werden. Damit die Anzahl und der Typ der beschafften Ausrüstung eruiert werden kann, ist eine Rechnungskopie abzugeben.

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Häufige Mängel

Abschlüsse
Ventilationsaggregate
  • Das Ventilationsaggregat ist vom Elektriker nicht angeschlossen worden -> Steckdose montieren, Stecker anbringen
  • Beim Gerätetyp für 380 V ist der elektrische Anschluss mit nur 2 Phasen erstellt -> Anschluss durch Elektriker ausführen
  • Die Drehrichtung des Gerätes stimmt nicht mit der Markierung am Gehäuse überein -> Phasen vertauscht
Notausstiegschacht
  • Steigeisen oder Steigleiter nicht an der Seitenwand (Schmalseite) angebracht
  • bei einer Brüstungshöhe ab 1.50 m fehlen die Steigeisen oder Leiter
  • erforderliche lichte Schachtbreite beim Ausstieg von 60 cm wird durch die Aussenisolation ab dem Erdgeschoss eingeengt -> Massnahme Schachtmasse von 70 / 80 cm wählen
  • Terrainanschüttung ist nicht bis zur Schachtoberkante erfolgt
  • Bei einem Ortsbetonschacht mit Betonboden fehlt ein Bodenablauf
Fluchtröhre
  • Bauschutt in der Entwässerung
  • Entwässerungsleitung in Sickerleitung oder Gebäudekanalisation fehlt
  • Gefälle ist zu knapp bemessen;  im Hinterfüllungsbereich sind langfristig Setzungen zu erwarten
  • Gerissene Fluchtröhre infolge falscher Bettung, ungenügender Überdeckung, Überfahren durch schwere Geräte > Massnahme je nach Grösse, Art und Anzahl der Risse müssen die Betonröhren ersetzt werden
  • Versetzen von geschlossenem Ausstiegsschachtdeckel ohne bauliche Massnahmen an der Gebäudefassade mit Halbschale NW 40 cm gemäss TWP 1984 S. 50 (nur im Text beschrieben)
Innenausstattung
  • Montage der Isolation ist ohne Absprache mit unserer Amtsstelle erfolgt
  • Befestigung der Isolation mit falschem Dübelsystem -> muss durch demontierbares System ersetzt werden
  • Isolation geklebt -> ist zu entfernen und durch demontierbares System zu ersetzen
  • kein nachgeführter Grundrissplan mit eingetragenen SR-Einrichtungen vorhanden -> muss erstellt werden
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Periodische Schutzraumkontrolle PSK

Die Kantone sorgen nach Vorgaben des Bundesamtes periodisch die Betriebsbereitschaft und den Unterhalt der den Mindestanforderungen entsprechenden
bestehenden Schutzräume und der bestehenden Kulturgüterschutzräume.

Die Kontrollen zum Unterhalt der Schutzräume, welcher durch die Eigentümer auszuführen ist, entsprechen dem Merkblatt MB_Unterhalt_SR_Kt-SZ  [PDF]

Kontrollen von Sammelschutzräumen der Gemeinde
Gemäss Baubewilligung und Dienstbarkeitsvertrag, müssen Eigentümer von Bauobjekten, wo zusätzliche Schutzplätze für die Gemeinde erstellt wurden, den Zugang für das Pesonal der Gemeinde auf Voranmeldung gewährleisten. Dabei können kleinere Unterhaltsarbeiten oder einfache Kontrollen durchgeführt werden.

Kontrolle im Zusammenhang mit laufenden Baubewilligungsverfahren
Im Zusammenhang mit einem laufenden Baubewilligungsverfahren in einem Gebäude mit Schutzraum führt unsere Amtsstelle eine einfache Überprüfung (Zustand, Unterhalt) durch.

Damit der bestehende Schutzraum berücksichtigt werden kann, müssen die Mindestanforderungen gemäss den Weisungen des Bundesamtes für Zivilschutz erfüllt sein. Insbesonders bei Schutzbauten, die in den Jahren 1965 bis 1969 erstellt wurden, sind bauliche Anpasssungen erforderlich. Zudem wird die vorgeschriebene Ausrüstung (Liegestellen, Trockenklosett) kontrolliert.

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Periodische Anlagenkontrolle PAK

Die Kantone kontrollieren gemäss den Technischen Weisungen des Bundesamtes, welche das Verfahren umschreiben, periodisch die Betriebsbereitschaft und den
Unterhalt der bestehenden Schutzanlagen.

Die periodische Anlagekontrolle für jene Anlagen, die vom BABS eine Unterhaltspauschale erhalten, wird in der Regel alle 7 Jahre durchgeführt.

Die Durchführung erfolgt mittels Checkliste für die periodische Anlagekontrolle und benötigt je nach Grösse der Anlage 1-2 Tage. Am Schluss der Kontrolle wird eine Schlussbesprechung zusammen mit dem Vertreter der Gemeindeexekutive und allen Beteiligten duchgeführt.

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