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Kanton Schwyz - Behörden - Staatskanzlei, Departemente - Baudepartement - Tiefbauamt - Strassenbauprojekte - Projekt Gibelhorn - Ausgangslage / Projektgeschichte

Ausgangslage / Projektgeschichte

Das Projekt Gibelhorn im Überblick

Die Muotathalerstrasse wird zwischen Bierkeller und Schlattli in drei Etappen auf einer Gesamtlänge von 1.94 Kilometern ausgebaut und saniert. Dabei stehen folgende Zielsetzungen im Zentrum: Erhöhung der Verkehrssicherheit, Schutz vor Naturgefahren und ein zeitgemässer Ausbaustandard.

Erste Etappe am Gibelhorn

In der ersten Etappe wird die Strecke um das Gibelhorn in offener Linienführung auf einer Länge von 900 Metern saniert. Die Strasse wird dabei durchgehend verbreitert, so dass in Zukunft zwei Lastwagen gefahrlos kreuzen können und ein separater Radstreifen Platz findet. Teil der ersten Etappe sind auch die Schutzmassnahmen gegen Naturgefahren auf der gesamten Strecke zwischen Bierkeller und Schlattli sowie die Errichtung von Umfahrungsstrassen über Schönenbuch und Aufiberg. Für die erste Etappe wird mit einer Bauzeit von rund vier Jahren und mit Gesamtkosten von 46.3 Mio. Franken gerechnet.

Meilensteine

  • 2002: Grundsatzentscheid des Regierungsrates über den Ausbau der Muotathalerstrasse (Bierkeller – Schlattli) in offener Linienführung mit Zustimmung der Gemeinderäte von Muotathal und Illgau.
  • August 2007: Bestätigung des Grundsatzentscheides durch den Regierungsrat nach vorangegangener Prüfung verschiedener Tunnelvarianten.
  • Dezember 2007: Aufgrund eines Blocksturzes im Bereich des Kapuzinerwaldes ersuchen die Gemeinden Muotathal, Illgau und Morschach den Regierungsrat, auf den Grundsatzentscheid zurückzukommen und einen Tunnel vom Bierkeller bis ins Schlattli zu realisieren.
  • August 2008: Entscheid des Regierungsrates, aufgrund der geschätzten hohen Kosten von 111 Mio. Franken für einen Tunnel Bierkeller-Schlattli an der offenen Linienführung festzuhalten.
  • April 2009: Eine erheblich erklärte Motion verlangt einen Kostenvergleich der offenen Linienführung mit einem zweckmässigen Tunnel.
  • Februar 2010: Die Erarbeitung der beiden Projekte zeigt für die offene Linienführung Kosten von 46.3 Mio. Franken, für die Tunnelvariante Kosten von 64.8 Mio. Franken. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, den Verpflichtungskredit für die offene Linienführung anzunehmen.
  • 21. April 2010: Der Kantonsrat stimmt mit 59 Ja gegen 35 Nein dem Verpflichtungskredit für die offene Linienführung zu.
  • 15. Oktober 2010: Öffentliche Auflage Bauprojekt und Rodungsgesuch.
  • 15. Dezember 2010: Ablehnung des Budgets 2011 durch den Kantonsrat, Verschiebung Baubeginn.
  • 21. Februar 2011: Rodungsbewilligung durch das Amt für Wald und Naturgefahren.
  • 15. März 2011: Projektgenehmigung durch den Regierungsrat.
  • Juli 2011: Vorbereitung Installationsplätze und Umfahrungsstrasse.
  • August - Oktober 2011: Ausführung sämtlicher Rodungsarbeiten inklusive der Felsreinigung im Rodungsperimeter.
  • Winter 2011/12: Bau der Entwässerungsleitungen.
  • März - November 2012: Bau der Steinschlagschutznetze
  • Juni - Juli 2012: Felsabtrag am Gibelhorn zur Verbreiterung der Strasse
  • Juli - September 2012: Felsabdeckungen am Gibelhorn mit Stahl- und Drahtgelleuchten und mit Eisschlagschutzmembranen
  • September - Oktober 2012: örtliche Strassenaufweitung, temporäre Ankerwand
  • November 2012: Vergabe der Hauptarbeiten
  • März 2013: Start der Hauptarbeiten