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Kanton Schwyz - Behörden - Staatskanzlei, Departemente - Baudepartement - Verkehrsamt - Administrativmassnahmen - Massnahmen wegen Geschwindigkeitsüberschreitung

Massnahmen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen beim 1. Vorfall


Innerorts       (30, 40, 50, 60 km/h)

Netto-Überschreitung Beim 1. Vorfall
bis 15 km/h Ordnungsbusse
16 bis 20 km/h Verwarnung
21 bis 24 km/h 1 Monat Entzug
25 bis 30 km/h 3 Monate Entzug



Ausserorts und nicht richtungsgetrennte Autostrasse     

Netto-Überschreitung Beim 1. Vorfall
bis 20 km/h Ordnungsbusse
21 bis 25 km/h Verwarnung
26 bis 29 km/h 1 Monat Entzug
30 bis 40 km/h 3 Monate Entzug



Autobahn und richtungsgetrennte Autostrasse

Netto-Überschreitung Beim 1. Vorfall
bis 25 km/h Ordnungsbusse
26 bis 30 km/h Verwarnung
31 bis 34 km/h 1 Monat Entzug
35 bis 45 km/h 3 Monate Entzug

 

  • Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen um mehr als die oben aufgelisteten Limiten, erhöht sich die Entzugsdauer, da die Gefährdung der übrigen Strassenbenützer zunimmt.
  • Auch bei tieferen Werten kann bzw. muss ein Entzug des Führerausweises angeordnet werden, wenn auf Grund der Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen durch die Geschwindigkeitsüberschreitung eine zusätzliche Gefährdung entstanden oder wenn der fahrerische Leumund getrübt ist. Diese Praxis entspricht der Rechtsprechung des Bundesgerichts.
  • Bei einer massiven Geschwindigkeitsüberschreitung ("Rasertatbestand"), je nach Begehungsort bereits ab einer Überschreitung von 40 km/h und mehr, muss wegen Zweifel an der charakterlichen Fahreignung ein verkehrspsychologischer Untersuch angeordnet werden. Die gesetzliche Mindestentzugsdauer beträgt selbst bei positiver Fahreignung stets mindestens zwei Jahre.
  • Bei einer erneuten Widerhandlung muss mit einer massiv höheren Entzugsdauer gerechnet werden.