Direkt zum Inhalt springen

Acceskeys

Kanton Schwyz - Behörden - Staatskanzlei, Departemente - Baudepartement - Amt für öffentlichen Verkehr - Aktuelles und Medien - archiv_2007 - 06_07

Regionaler öffentlicher Verkehr

Grundangebot 2008 bis 2011


(Stk/i) Der Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat ein weiter ausgebautes und erneut verbessertes Grundangebot des öffentlichen Regionalverkehrs für den Zeitraum 2008 bis 2011 zur Genehmigung.

Das aktuelle Grundangebot für den regionalen öffentlichen Verkehr hat sich bewährt. Dank optimierter Angebote stiegen die Frequenzen (2000 bis 2004) von 25,3 auf 38,4 Millionen beförderte Personen pro Jahr. Dies entspricht einer Zunahme von 51,8 Prozent. Der Kostendeckungsgrad beträgt gute 51,9 Prozent. Im laufenden Jahr entrichtet der Kanton an elf konzessionierte Transportunternehmungen Beiträge von insgesamt 16,9 Millionen Franken. Das geltende und bewährte Grundangebot dient als Basis für die Gestaltung des öffentlichen Regionalverkehrs im Zeitraum 2008 bis 2011.

Gezielter Ausbau des Angebots
Die S 2 Zürich – Ziegelbrücke des Zürcher Verkehrsverbundes soll von Montag bis Freitag in der March zum Halbstundentakt verdichtet und die S 3 Luzern – Arth-Goldau durchgehend bis Brunnen verlängert werden. Auch die Erschliessung der Gemeinden Steinerberg, Sattel und Rothenthurm soll verbessert werden. Zwischen Lauerz und Goldau ist eine neue Busverbindung geplant. Im Raum Küssnacht sind Optimierungen der Buslinienführung vorgesehen. Weiter soll das Abendangebot in den Regionen Ausser- und Innerschwyz aufgewertet werden. Schliesslich wird geprüft, ob die auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2004 eingeführten Z-Pass Abonnemente zwischen dem Zürcher Verkehrsverbund und dem Tarifverbund Schwyz (inkl. March) auch auf Einzelfahrausweise ausgedehnt werden können.

Erschliessung grundlegend prüfen
Im Bezirk Höfe soll die Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr insgesamt verbessert werden. Es wird geprüft, die bestehenden S-Bahn Linien zu verlängern und Busangebote anzupassen. Grundlagen dafür bilden unter anderem Masterpläne und kommunale Konzepte (z.B. Ortsbussysteme). Auch die Erschliessung des Raumes Einsiedeln – Ybrig – Alpthal soll systematisch mit dem Ziel analysiert werden, Angebot, Qualität und Kosten zu verbessern. Bei grösseren Konzeptänderungen werden die Gemeinden in die Planung einbezogen.
 

Staatskanzlei

Auskunft

Regierungsrat Lorenz Bösch, Vorsteher Baudepartement, Tel 041 819 25 00