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Entwässerung


Die Gemeinden und Bezirke erarbeiten für ihr Gemeindegebiet einen generellen Entwässerungsplan (GEP). Der GEP ist mit den Entwässerungsplänen benachbarter Gemeinden/Bezirke und betroffenen Zweckverbänden abzustimmen. Die Optimierung der Abwasserentsorgung ist nur mit gemeindeübergreifender Bearbeitung und gesamtheitlichen Ansätzen möglich.

  

 

 

 

 

 

Wegleitung Entwässerungsplanung im Kanton Schwyz

Die GEP-Wegleitung "Gemeindeübergreifende Generelle Entwässerungsplanung" im ARA-Einzugsgebiet ist ein verbindliches Planungsinstrument für alle Gemeinden. Sie zeigt eine ganzheitliche Lösung für die Abwasserentsorgung auf. Sie erlaubt eine gesamtheitliche und einheitliche Beurteilung von Abwassereinleitungen in Gewässer bei Regenwetter. Sie legt Belastungsgrenzen unter Berücksichtigung des gesamten Einzugsgebietes fest und ist ein Instrument für eine Abwasserplanung mit Weitblick.

Die wichtigsten Informationen sind im VGEP-Flyer „Revidiertes Vorgehen im Rahmen einer gemeindeübergreifenden und nachhaltigen Entwässerungsplanung in ARA-Einzugsgebieten“  zusammengefasst.

GEP - Nachführung

Die GEP-Nachführung und GEP-Überarbeitung ist nach dem aktuellen Musterpflichtenheft des VSA (Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute) zu erarbeiten. Dieses ist modulartig ausgebaut. Die bisherige statische Planung wird durch eine rollende, ganzheitliche Planung ersetzt. D.h. lineare Projektphasen wie die Erarbeitung von Zustandsberichten, die Erstellung von Entwässerungskonzepten und Vorprojekten werden in parallel zu behandelnden Teilprojekten realisiert. Neu werden die Teilprojekte Organisation und Datenbewirtschaftung in die Bearbeitung miteinbezogen. Die kantonale Gewässerschutz-Fachstelle begleitet die GEP-Bearbeitung und die Umsetzung aktiv. Unabhängig davon, welche Aufgaben ein Verband selber wahrnimmt oder an externe Fachleute delegiert, ist die Gesamtleitung eine Daueraufgabe. Zusammenschlussüberlegungen oder die Zusammenarbeit im hydraulisch zusammenhängenden Einzugsgebiet sind bei allen ARA im Rahmen der Erarbeitung des GEP oder Verbands-GEP (VGEP, Genereller Entwässerungsplan für das Einzugsgebiet einer ARA) im Modul "Organisation der Abwasserentsorgung" zu betrachten. Das Pflichtenheft für die Erstellung des GEP bzw. VGEP wird vom Amt für Umweltschutz geprüft und genehmigt.

Regionaler Entwässerungsplan Obere March (REP OM)

Die einzigartige Landschaft der Oberen March birgt spezielle Herausforderungen im Umgang mit
Wasser. Seltene Hochwasser der Dorfbäche bedrohen die Siedlungsgebiete. Wassergesättigte Böden und kanalisierte Entwässerungsgräben führen zu Problemen für die Landwirtschaft und für die Natur. Ein zusammen mit Vertretern aller Direktbetroffenen erarbeiteter Masterplan zeigt Lösungen und langfristig Verbesserungsansätze auf.

Abwasserplanung

Das Entwicklungskonzept Abwasserreinigung 2030 (EK AW 2030) empfiehlt, pro hydraulisch zusammenhängendes Einzugsgebiet je eine zentrale ARA zu betreiben, da dies wirtschaftlich, ökologisch und aus Sicht der Betriebssicherheit mittel- und langfristig sinnvoll ist. Neuorganisationen und Zusammenschlüsse innerhalb eines Einzugsgebietes sind zu prüfen. Das EK AW 2030 wird nun durch eine langfristige Abwasserplanung abgelöst, welche nicht nur die Abwasserreinigung, sondern auch eine umfassende kantonale Entwässerungsplanung beinhaltet.

Abwasserplanung, Standbericht

 

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Auskunft

Christina Vogelsang
041 819 20 31

Noëmi Zweifel
041 819 20 32

Gesetze / Verordnungen

Gewässerschutzgesetz (GSchG)

Merkblätter

GEP-Wegleitung

VGEP-Flyer

Erläuterungen zum GEP-Musterpflichtenheft