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Kanton Schwyz - Behörden - Staatskanzlei, Departemente - Umweltdepartement - Amt für Umweltschutz - Altlasten - Schiessanlagen

Schiessanlagen

Wenn Sport, gepaart mit Tradition und Pflicht zu Umweltbelastungen führt, stellt dies bei ungünstigen Bedingungen ein erhebliches Risiko für die Umwelt dar. Im Kanton Schwyz gibt es gesamthaft 78 300m Schiessanlagen und 23 Kurzdistanzanlagen sowie drei Tontauben-schiessanlagen und vier Jagdschiessanlagen. Bund und Kanton mildern durch Abgeltungen an die Untersuchungs- und Sanierungskosten die finanziellen Belastungen für die Gemeinden und Schützenvereine.

Grundlagen

Durch das obligatorische und das private Schiessen gelangen in der Schweiz pro Jahr mehrere hundert Tonnen Blei und Antimon in die Umwelt. Aufgrund der grossen Schadstoffbelastung werden alle Schiessanlagen in den Kataster der belasteten Standorte (KbS) eingetragen. In den belasteten Bereichen wird die landwirtschaftliche Nutzung eingeschränkt.

Der Bund übernimmt bei 300m-Schiessanlagen pauschal 8‘000 Franken pro Scheibe sowie bei den übrigen Schiessanlagen 40% der anrechenbaren Kosten für die Untersuchung, Überwachung und Sanierung. Voraussetzung für die Abgeltungen ist, dass Anlagen innerhalb von Grundwasserschutzzonen bis 2012 und alle übrigen Anlagen bis 2020 mit einem künstlichen emissionsfreien Kugelfangsystem ausgerüstet sind.

Der Kanton bezahlt Abgeltungen an die Untersuchung, Überwachung und Sanierung von Schiessanlagen, sofern der Bund seinerseits Abgeltungen gewährt. Die kantonale Kostenbeteiligung beträgt 30% der anrechenbaren Kosten gemäss Bundesrecht und wird längstens bis am 31. Dezember 2025 ausbezahlt.

 

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