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Boden und Bauen

Durch sorgfältige Planung und fachgerechtem Umgang mit dem Boden können Bodenschäden aber auch Kosten für Sanierungen verhindert werden.

 

 

 

Der Bodenschutz beim Bauen

Bodenverdichtungen oder andere Strukturveränderungen aufgrund falschen Umgangs mit Boden während der Bautätigkeit können noch Jahre später anhand vermindertem Pflanzenwachstum oder Vernässung beobachtet werden. Eine entsprechende Sanierung ist aufwendig und nur bedingt möglich. Wer aber beim Bauen sorgfältig mit dem Boden umgeht, kann Bodenschäden weitgehend verhindern.

Folgende Grundsätze müssen beim Bauen beachtet werden:

Arbeiten nur auf trockenem Boden ausführen
Trockener Boden ist tragfähiger und damit weniger empfindlich auf Verdichtungen. Ober - und Unterboden müssen daher genügend abgetrocknet sein. Bei wassergesättigten Böden (die Erde ist knetbar) sind die Arbeiten einzustellen.

Bodenschonende Maschinen und Verfahren einsetzen
Maschinen mit geringem Gesamtgewicht und kleiner Flächenpressung verwenden. Boden nicht mit Radfahrzeugen befahren. Gegebenenfalls Boden mit temporären Kiespisten, Baggermatratzen oder Platten schützen. Transportpisten sind in der Regel direkt auf der Grasnarbe, also ohne Abtrag des Oberbodens, anzulegen.

Trennung von Ober- und Unterboden
Ober- und Unterboden müssen separat abgetragen und zwischengelagert sowie in der ursprünglichen Schichtung wieder eingebaut werden.

Wiederverwendung des Bodens
Ober- und Unterboden müssen nach Möglichkeit vor Ort oder bei Rekultivierungen wieder verwendet werden.

Bodenkundliche Baubegleitung
Bei Grossprojekten (in der Regel ab 5'000 m2 zu rekultivierenden Boden) ist eine bodenkundliche Baubegleitung notwendig.

 

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