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Öl- und Gasfeuerungen bis 1 MW

Kleinere Öl- und Gasfeuerungen bis 1 MW werden vorwiegend in Haushalten, Mehrfamilienhäusern und Gewerbebetrieben eingesetzt.

Feuerungskontrolle

Diese Öl- und Gasfeuerungen müssen alle zwei Jahre mit einfachen Messgeräten kontrolliert werden. Feuerungen die nach 1992 in Verkehr gebracht wurden, müssen über eine Typenprüfung verfügen.

Bei der zweijährlichen Feuerungskontrolle werden Kohlenmonoxid, Stickoxid, die Energieeffizienz und bei Heizöl zusätzlich Russ gemessen  (Messempfehlung Feuerungen). Sind alle Messparameter im Bereich der gesetzlichen Vorgaben, so gilt die Feuerung als gesetzeskonform. Andernfalls wird eine Sanierung der Feuerung verlangt, welche in der Regel in einem Zeitraum von 3-5 Jahren zu erfolgen hat.

Die Messungen und Kontrollen dürfen nur von qualifizierten Fachleuten durchgeführt werden. Diese verfügen über die notwendige Ausbildung und speziell für diesen Zweck zertifizierte Messgascomputer, die einmal im Jahr bei einem Speziallabor kalibriert werden müssen.

Organisation der Feuerungskontrolle

Der Vollzug der Öl- und Gasfeuerungskontrolle < 1 MW ist vom Kanton an die Gemeinden delegiert. Diese können die Administration (z.B. regelmässige Kontrollaufforderungen) selber übernehmen oder an die Kaminfeger oder die zentralschweizerische Geschäftsstelle Feuerungskontrolle delegieren. Die Kontrolle erfolgt entweder durch den privaten Kaminfeger (innerhalb der Aufforderungsfrist) oder den durch die Gemeinde bestimmten Feuerungsfachmann (nach Ablauf der Aufforderungsfrist). Die Kontrolle kann dabei mit der Reinigung der Anlage verbunden werden.

Der Anlagenbetreiber erhält in jedem Fall einen Bericht, wie seine Anlage beurteilt wurde. Im besten Fall ist alles in Ordnung und die Kontrolle wird in zwei Jahren wieder durchgeführt. Sollte die Kontrolle zu einer Beanstandung führen, ist der Anlagenbetreiber dazu verpflichtet, die Feuerung so einregulieren zu lassen, dass die Grenzwerte wieder eingehalten werden. Die erste Beanstandung erfolgt ohne weitere Konsequenzen. Kommt es jedoch bei einer weiteren Kontrolle wieder zu einer Beanstandung, so ist die Gemeinde verpflichtet den Anlagebetreiber zu verzeigen und eine Sanierungsverfügung zu erlassen.

 

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