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Holzfeuerungen ab 70 kW

Holzfeuerungen ab 70 kW sind vorwiegend in holzverarbeitenden Industrie- und Gewerbebetrieben, aber auch in Wohnüberbauungen, Schulhäusern, Dienstleistungsbetrieben oder Heizkraftwerken in Betrieb.

Es dürfen ausschliesslich die folgenden Holzbrennstoffe (Anhang 5 Ziffer 31 Absatz 1 LRV) verbrannt werden, die aufgrund ihrer Art, Qualität und Feuchtigkeit für das Verbrennen in der entsprechenden Feuerung geeignet sind:

  • naturbelassenes stückiges Holz einschliesslich anhaftender Rinde, insbesondere Scheitholz, Holzbriketts, Reisig und Zapfen;
  • naturbelassenes nichtstückiges Holz, insbesondere Holzpellets, Hackschnitzel, Späne, Sägemehl, Schleifstaub und Rinde;
  • Restholz aus der holzverarbeitenden Industrie und Gewerbe (z.B. Spanplatten), soweit das Holz nicht druckimprägniert ist und keine Beschichtungen aus halogenorganischen Verbindungen (z.B. PVC) enthält.

Emissionsmessung oder Kontrolle

Diese Holzfeuerungen werden nach Bedarf jährlich kontrolliert und in der Regel alle vier Jahre abgastechnisch untersucht. Gemessen werden Feststoffe, Kohlenmonoxid und bei Feuerungen über 1 MW zusätzlich Stickoxide.

Diese Überprüfung findet in Form einer exakten Messung durch Emissionsmessfirmen statt. 

Administrative Kosten der Emissionsmessung oder Kontrolle

Für den administrativen Aufwand der periodischen Emissionsmessung oder Kontrolle werden dem Feuerungsbetreiber keine Kosten in Rechnung gestellt.

 

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