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Kanton Schwyz - Behörden - Staatskanzlei, Departemente - Umweltdepartement - Amt für Umweltschutz - Neobioten - Interne Links - Jakobs- und Schmalblättriges Greiskraut (Kreuzkraut)

Kreuz- oder Greiskräuter – der gelbe Mittelstreifen

>> Verboten gemäss Freisetzungsverordnung; andere einheimisch

Die wichtigsten Greis- oder Kreuzkräuter sind das einheimische Jakobs-Kreuzkraut und das durch Schafwollhandel aus Afrika eingeschleppte Schmalblättrige Greiskraut. Die gelbblühenden Pflanzen werden bis 1 Meter hoch. Das Schmalblättrige Greiskraut verbreitet sich stark entlang von Strassen und Bahnlinien. Das Jakobs-Kreuzkraut hingegen wächst an Wiesen, Feld- und Wegrändern.

 

Problematik

Die Pflanzen produzieren Alkaloide und sind stark giftig. Insbesondere Pferde und Rinder sind stark gefährdet. Fressen sie die Pflanzen, so können Magen- und Darmbeschwerden bis hin zu starker Leberschädigung und Tod auftreten. Auf der Weide werden die Pflanzen normalerweise gemieden, in Dürrfutter und Silage riechen die Tiere die Pflanzen jedoch nicht mehr und fressen sie.

Bekämpfung

Die Pflanzen sollen ausgerissen oder ausgestochen werden. Eine Versamung muss unbedingt verhindert werden. So müssen vorhandene Blütenstände vor dem Abblühen gemäht und das Mähgut entsorgt werden. Zur Vorbeugung gehören eine angepasste Weidpflege (Nachmahd), ein dichter Bestand und das Vermeiden von Trittschäden. Frühjahrsweide mit Schafen drängt die Pflanzen zurück. Keinesfalls dürfen die Pflanzen ins Heu gelangen.

 

 

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf dem Merkblatt zum Schmalblättrigen Greiskraut von Info Flora.

 

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