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Bauen in lärmbelasteten Gebieten

 

Mit dem revidierten Raumplanungsgesetz und dem Bevölkerungswachstum steigt der Druck auf bereits eingezontes Bauland. Die vielseitigen Ansprüche wie die Verkehrsraumgestaltung, das Ortsbild, das Bau- und Zonenreglement, die Umgebungs- und Aussenraumgestaltung sowie die Wohn- und Siedlungsqualität zwingen die Beteiligten, praktikable und verhältnismässige Lösungen für übermässig beschallte Räume zu finden.

 

Wie dürfen Bauzonen an verordnungsgemäss zu lauten Lagen besser ausgenutzt werden?

Können mit vorgelagerten schallunterbrechenden Massnahmen in den lärmempfindlichen Räumen die Grenzwerte nicht eingehalten werden, sind die verschiedenen Interessen zu bewerten, abzuwägen, Kompromisse zu finden oder allenfalls ein Interesse gegenüber eines anderen vorzuziehen.

 

Bei einzelnen Überschreitungen der massgebenden Grenzwerte wird bereits ein zur Belüftung ausreichend grosses Fenster pro Raum auf einer dem Lärm abgewandten Fassadenseite, bei welchem der Grenzwert eingehalten wird, als ausreichender Bezugspunkt zum Aussenraum betrachtet. Bei behördlicher Zustimmung zur Überschreitung der Grenzwerte sind die erhöhten Anforderungen an die Schalldämmung der Aussenbauteile nach Norm SIA 181 nachzuweisen und zu erfüllen (Schallschutz im Hochbau). Weitere Informationen sind im Merkblatt "Bauen in lärmbelasteten Gebieten" zu finden.

 

Zur vertieften Literatur des Spannungsfelds über das verdichtete Bauen in lärmbelasteten Gebieten ist auch die Publikation "Verdichtung und Lärmschutz" der VLP-ASPAN (Raum & Umwelt Februar 2015) über die Fachtagung "Planen und Bauen in lärmbelasteten Gebieten - ein Spannungsfeld" vom 7. November 2014 sehr empfehlenswert.

 

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