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Archäologie

Die von privater Seite gemeldete «Entdeckung» der Burg Perfiden in Rickenbach wurde unter Beizug eines Archäologen einem Augenschein unterzogen. Die Funktion der gut sichtbaren und grossräumig angelegten Steinreihen kann dagegen nicht näher gedeutet werden. Keinesfalls aber ist von einer mittelalterlichen Burganlage auszugehen.

Die von der AGH (Arbeitsgemeinschaft Hölllochforschung) initiierte Sommerprospektion ausgesuchter Stellen (Balmen, Höhlen, Siedlungsplätze) im weitläufigen Gebiet der Alp «Silberen» wurde seitens der archäologischen Kontaktstelle des Staatsarchivs begleitet und unterstützt. Sie hatte zum Ziel, parallel zu den bekannten Knochenfunden prähistorischer Tiere die prähistorische Präsenz von Menschen zu fassen.

Die unter dem Dorfplatz Steinen (Richtung Mühlegasse) im Zuge von Grabarbeiten festgestellten Mauerkonstruktionen decken sich mit den bereits 1935 gemachten Wahrnehmungen.

Über die Erforschung der Schwalbenkopfhöhle im Innerthal im Jahre 1958 wurde dem Staatsarchiv eine Dokumentation (Plan, Fotos) zugestellt.

Die umfassenden Untersuchungen der Seeufersiedlungen am oberen Zürichsee müssen aus praktischen Gründen (Wasserstand, Sicht) im Winterhalbjahr durchgeführt werden. Die Erforschung konzentrierte sich auf das Gebiet beim «Rosshorn» mit einer frühbronzezeitlichen Struktur. Mehrere Fundgegenstände (Nadeln, Pfeilspitzen, Dolche und Angelhaken), die eine nähere Datierung der Siedlung ermöglichen, wurden gefunden.