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Denkmalpflege

Baulicher Heimatschutz

Ingesamt hat die kantonale Denkmalpflege 119 (92) Stellungnahmen zu Bauvorhaben in den Kernzonen und im Umgebungsbereich von Inventarobjekten erarbeitet. Diese Zunahme läuft parallel mit der Zunahme der Bauvorhaben. Dabei fällt auf, dass insbesondere grössere Vorhaben innerhalb der Ortskerne zu bearbeiten waren.

Restaurierungen

Es wurden für 21 (27) Restaurierungsvorhaben Subventionsbeiträge in der Höhe von Fr. 1'553'591.-- zugesichert und an 40 (40) Projekte bei Schutzobjekten Fr. 1'556'469.-- Schluss- oder Teilzahlungen entrichtet. Dem Kloster Einsiedeln konnte die sechste Jahrestranche von Fr. 800 000.-- für die laufenden Restaurierungsarbeiten in verschiedenen Bereichen des Klostergevierts ausbezahlt werden.

Abgeschlossene Restaurierungen:

Schwyz: Bauernhaus im Äusseren Herrenfeld

Das herrschaftliche, grosse Bauernhaus mit mittelalterlichem Kern und Erweiterungen aus dem 19. Jahrhundert wurde innen und aussen vollständig saniert. Die massiv gemauerten Bauteile auf der Hausrückseite treten dadurch im Gegensatz zum verschindelten vorderen Hausteil markant in Erscheinung.

Schwyz: St. Karligasse

Der historische Ortskern von Schwyz war mit einem Gassensystem umgeben, das sich durch in das Gelände abgetiefte Gassen und seitliche Steinmauern auszeichnet. Durch Strassen- und Wegverbreiterungen ging ein wesentlicher Anteil dieser Gassen und Mauern verloren. Umso bedeutender ist die St. Karligasse im Bereich der Feldli-Häuser, wo sie zur gut erhalten Siedlungsstruktur wesentlich beiträgt.

Arth: Kapelle St. Adrian

Die landschaftsprägende Kapelle auf einem Hügelzug am Ufer des Zugersees erhält mit dem anhand des Befundes wiederhergestellten Naturputz ihr helles Farbkleid zurück. Im Innern wurde die historistische Ausstattung konserviert und restauriert.

Arth: Haus Weber

Das spätbarocke, am Dorfrand stehende Bauernhaus zeigt typische Merkmale des Arther Bürgerhauses. Die Fassaden wurden in überlieferter Art restauriert. Das neue rückseitige Treppenhaus erschliesst die Stockwerke unabhängig.

Lachen: Haus Marktgassse 22

Das Wohn- und Geschäftshaus nimmt in seinem Grundriss die gekrümmte Linienführung der Marktgasse auf. Dadurch erhält das sich gegen hinten stark verjüngende Gebäude an der Strassenfront einen bedeutenden Stellenwert, der durch den betonten Mittelrisalit mit Balkon noch gesteigert wird. Die Fassaden und das Dach wurden vollständig im Stil des späten Klassizismus saniert.

Altendorf: Breitenhof

Das im Besitz der Gemeinde befindliche Gebäude wurde innen und aussen unter Wahrung der historischen Substanz vollständig saniert, wobei die originellen Ergänzungen aus dem frühen 20. Jahrhundert an den Fassaden beibehalten wurden. Durch das neue Nutzungskonzept ist nunmehr möglich, im grossen Keller und im ersten Obergeschoss öffentliche Anlässe durchführen zu können.

Reichenburg: Orgel der Pfarrkirche

Die Orgel der Pfarrkirche gehört zu den wenigen gut erhalten pneumatischen Werken im Kantonsgebiet. Anhand der Originalrechnungen wurden spätere unvorteilhafte Veränderungen rückgängig gemacht und die Orgel in ihren Originalzustand zurückversetzt.

Küssnacht: Hohle Gasse

Das Bild über dem Zugang zur Kapelle in der Hohlen Gasse war teils durch mutwillige Einflüsse teils wegen der Alterung stark beschädigt. Für eine nachhaltige Konservierung und Restaurierung drängte sich deshalb eine Demontage des grossen Leinwandbildes auf. Damit konnte die Schäden auch auf der Bildrückseite behoben werden. Vor der Montage wurde zudem eine Isolationsschicht zwischen Bild und verputzter Wand angebracht.