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Ersatzbeschaffung (Wohneigentum und Geschäftsvermögen)

 Hinweise zu den einzelnen Ersatzbeschaffungsarten 

 Kasuistik allgemein

  • Die Besteuerung eines zufolge Ersatzbeschaffung nichtbesteuerten Grundstückgewinnes erfolgt bei der steuerpflichtigen Veräusserung der Ersatzliegenschaft; bei Veräusserungen, welche einen Aufschub der Besteuerung i.S. von § 107 Bst. a - b StG bewirken, kann mangels steuerpflichtigem Tatbestand keine Nachbesteuerung erfolgen (VGE 349/93 vom 28.01.1994).
  • Der Erwerb eines selbstständigen und dauernden Baurechts (Art. 655 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB) ist jenem eines normalen Grundstücks gleichzustellen, sofern der Heimfallentschädigungsanspruch weder im Baurechtsvertrag noch in einem allfälligen Nachtrag gegenüber der gesetzlichen Regelung eingeschränkt oder gar ganz aufgehoben wird.
  • Die Besteuerung wird um jenen Anteil am Veräusserungsgewinn aufgeschoben, um welchen die massgebenden Anlagekosten des Ersatzgrundstücks jene des veräusserten Grundstücks übersteigen (Bundesgerichtsentscheid 2A.311/2003 vom 2.3.2004, BGE 130 II 202 - 214 = JUDAT = Steuer Revue 59 2004 H.6 S.467 - 474 = StE 21 2004 H.4/5 B 42.38 Nr.24 = ZStP 2004 H.2 S.135 - 145).

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