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Harmonisiertes Rechnungsmodell 2 (HRM2)

Am 25. Januar 2008 hat die Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK) das Fachhandbuch Harmonisiertes Rechnungsmodell für die Kantone und Gemeinden (HRM2) verabschiedet. Das Fachhandbuch enthält neben einer Einleitung und einem Anhang zwanzig Fachempfehlungen, einschliesslich eines Musterhaushaltsgesetzes. Die FDK empfiehlt den Kantonen und Gemeinden, die Fachempfehlung so rasch wie möglich, d.h. innerhalb der kommenden zehn Jahre, umzusetzen. Das Modell wurde ausgehend von HRM1 in Anlehnung an das Regelwerk „International Public Sector Accounting Standards“ (IPSAS) und in Abstimmung auf das Neue Rechnungsmodell des Bundes entwickelt. HRM2 folgt dabei einem Mittelweg zwischen einer Rechnungsablage nach dem „True and Fair View-Prinzip“, welches eine Abbildung der tatsächlichen Vermögens- sowie Finanz- und Ertragsverhältnisse verlangt, und einer Rechnungsablage nach einem finanzpolitisch motivierten Vorsichts- und wohl auch Einfachheitsprinzip, das wichtige Anliegen unserer direktdemokratischen Traditionen aufnimmt.

Der Kantonsrat hat am 20. November 2013 das neue Gesetz über den kantonalen Finanzhaushalt beschlossen. Mit diesem Gesetz hat der Kanton seine Rechnungslegung auf das neue harmonisierte Rechnungsmodell HRM2 umgestellt. Die Inkraftsetzung des neuen Gesetzes und somit die Umstellung auf HRM2 erfolgte für den Kantonshaushalt auf den 1. Januar 2016.

Für die Bezirke und Gemeinden ist nun noch ein zweites Gesetz als Ersatz für das FHG-BG zu schaffen. Das Finanzdepartement wurde mit Beschluss Nr. 1090 vom 17. November 2015 beauftragt, die Revision des Finanzhaushaltsgesetzes für die Bezirke und Gemeinden im Sinne der Erwägungen vorzubereiten.