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Zahlreiche Grossprojekte in der Planungsphase

Kantonales Strassenbauprogramm 2018-2032

(Stk/i) Der Regierungsrat hat das kantonale Strassenbauprogramm für die Periode 2018 – 2032 verabschiedet. Gleich mehrere Grossprojekte befinden sich derzeit in der Realisierungsphase, weitere zeichnen sich ab. Trotzdem können die eigenen Vorgaben zur Finanzierung eingehalten werden. Um den planerischen Aufwand zu senken, wird das Strassenbauprogramm zukünftig alle zwei Jahre statt wie bisher jährlich erstellt.

Das kantonale Strassenbauprogramm wird als rollende Planung jährlich aktualisiert und legt die Strassenbauprojekte jeweils für eine Periode von 15 Jahren fest. Die Priorisierung der Investitionen in Neu- und Ausbauten ergibt sich dabei aus dem Nutzwert der Projekte. Die bisher jährlich erfolgte Aktualisierung erfordert einen hohen planerischen Aufwand. Deshalb wird das Strassenbauprogramm auf einen Zwei-Jahres-Rhythmus umgestellt.

Hohe jährliche Investitionen
Die Finanzierung des Strassenwesens ist auf kantonaler Ebene als Spezialfinanzierung ausgestaltet und wird im Wesentlichen aus der Motorfahrzeugsteuer gespeist. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln können im Durchschnitt pro Jahr rund 60 Mio. Franken in den Unterhalt oder in den Ausbau des rund 218 Kilometer umfassenden kantonseigenen Hauptstrassennetzes investiert werden. Das Strassenbauguthaben beträgt zurzeit knapp 130 Mio. Franken. Es stehen damit genügend Mittel zur Verfügung, um die für die nächsten Jahre geplanten Projekte zu finanzieren.

Neue Grossprojekte zeichnen sich ab
Das aktuell grösste Strassenbauprojekt ist die im Jahr 2015 begonnene Südumfahrung Küssnacht. Sie ist zu rund einem Drittel fertiggestellt und soll im Jahr 2019 eröffnet werden. Gegen den von den Küssnachter Stimmberechtigten gutgeheissenen Verpflichtungskredit für einen allfälligen zweiten Abschnitt der Südumfahrung ist eine Gerichtsbeschwerde hängig. Er ist deshalb im Strassenbauprogramm noch nicht berücksichtigt. Weitere Grossprojekte sind bereits in der Planung oder zeichnen sich ab: Gibelhorn Muotathal (2. Etappe), Ausbau H8 (3. Altmatt – Biberbrugg), Zubringer Halten Schindellegi, Umfahrung Rothenthurm, Autobahnanschluss Wangen Ost, Halbanschluss Arth und die Verlegung des Autobahnanschlusses Wollerau.

Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmer
Neben den Grossprojekten führt das Strassenbauprogramm zahlreiche weitere, über den ganzen Kanton verteilte Projekte auf. Dabei spielen neben baulichen Verbesserungen insbesondere die Erhöhung der Verkehrssicherheit, Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr sowie die Verminderung der Umweltbelastung eine Rolle.

Staatskanzlei
Information

Dokumentation: Bericht an den Kantonsrat und Strassenbauprogramm