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Testbetrieb Lichtsignalanlage für Busbevorzugung auf dem Willerzellerviadukt in Einsiedeln

(BD/i) Das kantonale Tiefbauamt führt von Mitte Januar bis Mitte Februar 2018 einen Testbetrieb zur Busbevorzugung mit einer Lichtsignalanlage auf dem Willerzellerviadukt in Einsiedeln durch. Die Busse des öffentlichen Verkehrs können die Lichtsignalanlage direkt auf „rot“ schalten, so dass sie das 1.115 km lange Viadukt ohne Gegenverkehr befahren können.

Das Kreuzen auf dem nur 4.50 m breiten Willerzellerviadukt ist für Postautos schwierig, da der Platz zum Ausweichen fehlt. Bei Begegnungen zwischen Postautos und Personenwagen treten vermehrt Probleme auf. Oftmals muss auch über lange Strecken rückwärts gefahren werden, weil ein Kreuzen nicht möglich ist. Dies behindert den Verkehrsfluss und beeinträchtigt die Fahrplanstabilität des öffentlichen Verkehrs.

Um diese Situation zu verbessern, führt das kantonale Tiefbauamt einen Testbetrieb mit einer Lichtsignalanlage zur Busbevorzugung durch. Die Lichtsignalanlage dient einzig der Priorisierung des öffentlichen Verkehrs und wird in beiden Fahrtrichtungen eingerichtet.

Während des Testbetriebs ist folgender Ablauf vorgesehen: Der Buschauffeur schaltet nach dem Passieren der letzten Haltestelle vor dem Viadukt die Lichtsignalanlage auf der gegenüberliegenden Seite des Viadukts auf „rot“. Sobald sich auf der Brücke kein Gegenverkehr mehr befindet, kann der Bus das Viadukt ungehindert befahren. Nachdem der Bus das Viadukt überquert hat, wird die Lichtsignalanlage wieder ausgeschaltet und der Individualverkehr kann das Viadukt normal überqueren.

Zur Auswertung des Testbetriebs werden bei beiden Lichtsignalstandorten Kameras zur Überwachung des Stauraums angebracht. Auf dem Bildmaterial der Aufzeichnungen sind weder Personen noch Kennzeichen erkenntlich.

Ob eine Lichtsignalanlage zur Busbevorzugung dauerhaft aufgestellt werden soll, wird nach der Auswertung des Testbetriebs entschieden.

Das Baudepartement bittet alle Verkehrsteilnehmer sich an die Rotphasen zu halten und dankt für das Verständnis.

Baudepartement