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Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg wird zum Polizei- und Verwaltungszentrum

Regierungsrat beantragt einen Projektierungskredit von 4.1 Mio. Franken

(Stk/i) Der bestehende Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg soll zu einem Polizei- und Verwaltungszentrum mit rund 320 Arbeitsplätzen ausgebaut werden. Damit werden optimale Bedingungen für die Polizeiarbeit geschaffen und die Weichen für die Neuorganisation des Verwaltungstandorts in Schwyz gestellt. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat dafür einen Projektierungskredit von 4.1 Mio. Franken.

Seit 2007 ist der Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg (SSB) in Betrieb. Er bietet rund 85 Arbeitsplätze für Polizei, Justizvollzug und Staatsanwaltschaft. An diesem Standort ist auch das Kantonsgefängnis untergebracht. Nun soll der SSB zu einem Polizei- und Verwaltungszentrum erweitert werden.

Kantonseigene Liegenschaft
Der Kanton besitzt am Standort des SSB genügend eigenes Land für den Bau eines Polizei- und Verwaltungszentrums mit total rund 320 Arbeitsplätzen und eines Parkhauses. Damit können alle nicht ortsgebundenen Polizeieinheiten, das Amt für Justizvollzug und weitere Verwaltungseinheiten in Biberbrugg zusammengeführt werden. Die Konzentration von Polizei, Untersuchungsbehörden und Gefängnis bietet optimale Voraussetzungen für effiziente betriebliche Abläufe. Durch die Aufhebung der heutigen dezentralen Mietlösungen können zudem Mietkosten in erheblichem Ausmass eingespart werden.

Neue Möglichkeiten für Verwaltungszentrum Schwyz
Die Erweiterung des SSB eröffnet auch neue Möglichkeiten für die zukünftige Ausgestaltung des Verwaltungszentrums Schwyz. Da neue Arbeitsplätze in Biberbrugg angesiedelt werden, verringert sich der Bedarf für den Ersatz des sanierungsbedürftigen Verwaltungsgebäudes an der Bahnhofstrasse 15. Mit dem Entscheid über die Neuorganisation des Verwaltungsstandorts Schwyz kann zudem bis nach der Realisierung des Neubaus in Biberbrugg zugewartet werden. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Liegenschaft des ehemaligen Lehrerseminars Rickenbach nicht mehr benötigt wird. Sie kann entweder verkauft oder im Baurecht abgegeben werden, was einen nicht unwesentlichen Beitrag an die Kosten der geplanten Neubauten leisten würde.

Kostenoptimierte Lösung
Die Aufteilung der Verwaltung in zwei Zentren in Biberbrugg und in Schwyz verspricht in der Langzeitbetrachtung eine erhebliche Kostenersparnis im Vergleich zu einem einzigen grossen Verwaltungszentrum in Schwyz. Für die Erweiterung des SSB wird mit Kosten von rund 60 Mio. Franken gerechnet. Geplant ist, mit dem Bau im Jahr 2023 zu beginnen. Der Bezug könnte dann im Jahr 2025 erfolgen.

Staatskanzlei
Information

Dokumentation: Bericht und Vorlage an den Kantonsrat